Bundesrätin Isabella Kaltenegger: „Für die Murtal-Gemeinden gibt es aus dem Gemeindeinvestitionspaket rund 7,5 Millionen-Euro!“ 

Gemeinden und Städte macht das Coronavirus durch massive Ausfälle der Kommunalsteuer und Ertragsanteile-Einbußen besonders zu schaffen. Die Kommunen sind das Herzstück unseres Landes und müssen aufgrund der negativen Covid-19-Pandemie-Auswirkungen auf den Gemeindehaushalt besonders unterstützt werden. Daher ist das von der Bundesregierung rund um Bundeskanzler Kurz und Finanzminister Blümel beschlossene bundesweite 1 Mrd.-Europaket ein wichtiger Impuls.

„In die 20 Gemeinden des Bezirkes Murtal fließen im Rahmen dieser Hilfsmaßnahmen rund 7,5 Millionen Euro“, freut sich  VP-Bundesrätin Isabella Kaltenegger.

Das Hilfspaket sieht vor, dass der Bund 5o Prozent von Investitionen übernimmt. 18 Projektmöglichkeiten wie beispielsweise die Modernisierung von Schulen und Kindergärten; Errichtung, Sanierung und Instandhaltung von Rad- und Gehwege; Sanierung von Wasserleitungen; Ladestationen für E-Mobilität; Straßenbeleuchtung; Ausbau von Breitband;  Sanierung von Rüsthäusern und Rettungsstellen; Energieeffizienzmaßnahmen oder Sanierung von Gemeindestraßen stehen auf der Förderliste. Drei Prozent der Mittel können auch für die Errichtung von kommunalen Kinderbetreuungsplätzen in den Sommerferien verwendet werden.

„Während in der Vergangenheit immer nur künftige Vorhaben gefördert wurden, können jetzt auch Projekte die durch die Coronakrise nicht mehr fertiggestellt werden konnten rückwirkend bis Juni 2019 eingereicht werden“, spricht Kaltenegger im Zusammenhang mit dem Gemeindepaket auch eine wichtige Besonderheit an.

Nachdem Gemeinden generell Motoren der Wirtschaft sind und Investitionen daher  für die regionalen Betriebe zentrale Bedeutung haben ist das Gemeindepaket auch ein starker Impuls für die gesamte regionale Struktur.

„Mit dem Maßnahmenpaket wird sowohl allen in den Gemeinden lebenden Menschen geholfen, als auch die regionale Wirtschaft gestärkt und damit Betriebe und Arbeitsplätze gesichert“, betont Kaltenegger abschließend.

Wie sehr alles zusammenhängt lässt die Coronakrise die uns mittlerweile schon mehr als 100 Tage beschäftigt und beeinträchtigt tagtäglich aufs Neue erleben.