Auftakt zur Steiermarktour 2024 Landeshauptmann Christopher Drexler: „Diesmal lieber steirisch wählen!“

Die Steirische Volkspartei ist heute in der Grazer Messehalle mit dem „Auftakt zur Steiermarktour“ in die intensive Phase der Wahlbewegung gestartet – in die 20 Tage bis zum Wahlsonntag. Der Auftakt in der Stadthalle mit rund 1.500 Funktionärinnen und Funktionären sowie Mitgliedern der Steirischen Volkspartei wurde mit dem Einzug der Kandidatinnen und Kandidaten zur Landtagswahl eröffnet.

Richtungsentscheidung für die Steiermark

„Den Zusammenhalt, die Entschlossenheit und die Kraft der gesamten Steirischen Volkspartei brauchen wir ganz besonders in den nächsten 20 Tagen. Denn das Duell ist da – jeden Tag mehr. Am 24. November entscheidet sich, in welche Richtung sich die Steiermark entwickelt: Es geht um die Entscheidung, ob der konstruktive weiß-grüne Weg der Steirischen Volkspartei und der Landesregierung fortgesetzt werden kann oder nicht. Ob weiterhin Zusammenarbeit, Verlässlichkeit und Stabilität zählen oder unsere Steiermark zum blauen Experiment wird“, so Landesgeschäftsführer Detlev Eisel-Eiselsberg.

Landtagspräsidentin Manuela Khom heizte die Stimmung in der Arena an und interviewte Gäste aus unterschiedlichen Bünden, Hintergründen und Regionen. Sie stellte fest: „Wir haben ein großartiges Team. Wir sind die einzige Partei, die mit einem Team antritt. Das ist etwas, das keine der anderen Parteien hat! Gemeinsam werden wir am 24. November als erste durchs Ziel gehen. Weil wir einen klaren Weg verfolgen und klare Ziele haben. Weil wir weiterhin ein so lebenswertes Land sein wollen, wo man gerne lebt – mit Wohlstand, sozialer Sicherheit und Traditionen.“

August und August traten für den Landeshauptmann auf

Es folgte der Auftritt des – abgesehen vom Namen – ungleichen Duos August und August. Der VP-Klubobmann im Nationalrat August Wöginger ist aus seiner oberösterreichischen Heimat zum Auftakt der Steirischen Volkspartei nach Graz gekommen. Er ist gemeinsam mit dem Schauspieler und Schriftsteller August Schmölzer – er ist kein ÖVP-Mitglied und hat auch nicht vor eines zu werden – aufgetreten.

Wöginger betonte: „Es braucht Christopher Drexler, weil die Steiermark mit ihm in eine gute Zukunft gehen kann. Das ist gerade in so herausfordernden Zeiten enorm wichtig. Wäre ich Steirer, wüsste ich was ich zu tun habe: Christopher Drexler und die Steirische Volkspartei wählen. Jetzt gilt es für die kommenden drei Wochen die Füße in die Hand zu nehmen und alle zu überzeugen, weil Sicherheit, Leistung, Arbeit und Wirtschaft bei Christopher Drexler am besten aufgehoben sind.“

August Schmölzer: „Ich bin seit 30 Jahren in der Welt unterwegs. Mir ist kein Land begegnet, das liebenswerter ist als Österreich und als die Steiermark. Und jetzt höre ich hier von manchen, es sei alles schlecht und es werden Ängste geschürt und es wird Hass propagiert. Das will ich nicht – weil es ist auch mein Land. Ich gehöre nicht der ÖVP und auch keiner anderen Partei an. Dass ich heute hier bin, hat damit zu tun, dass man Farbe bekennen muss. Ich stehe für Landeshauptmann Christopher Drexler ein! Ich will eine liberale Demokratie und keine Aufhetzerei. Deswegen wähle ich Dich, lieber Christopher Drexler!“

In einer Interviewrunde gaben die VP-Landesrätinnen und Landesräte Einblick in ihre bisherige Ressortarbeit und insbesondere in ihre Vorhaben für die Zukunft. Den Höhepunkt des Auftakts stellte die Rede von Landesparteiobmann Landeshauptmann Christopher Drexler dar.

Miteinander. Auf gut steirisch.

„Wie wichtig das Miteinander und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit in der Politik ist, sehen wir aktuell jeden Tag in Wien, in der Bundespolitik – rund um die Regierungsbildung herrschen Stillstand, Misstrauen und auch Streit. Kein Wunder, dass sich viele enttäuscht abwenden. Ich will bei uns in der Steiermark keine solchen ‚Wiener Verhältnisse‘! Die Steiermark braucht Klarheit! Ich will, dass unser Land nicht in die Unregierbarkeit schlittert. Unser Land braucht klare Mehrheiten! Denn ich will, dass wir in der Steiermark weiter einen anderen Weg gehen. Ich will unseren steirischen Weg der Zusammenarbeit, der Stabilität und der Verlässlichkeit für die Steirerinnen und Steirer weiter fortsetzen. Denn so eine gute, vertrauensvolle Zusammenarbeit wie bei uns in der Steiermark, gibt es nirgends anders. Und nur so können auch echte politische Lösungen gelingen. Ich stehe für diesen steirischen Weg des Miteinanders. Damit auch in Zukunft was weitergeht in unserem Land braucht es klare Verhältnisse und klare Mehrheiten. Für die müssen wir am 24. November sorgen!“, betonte der Landeshauptmann: „Wir als Steirische Volkspartei stehen dafür, die Gerechtigkeit in der Steiermark zu verteidigen und sie wieder zu stärken! Indem wir die zentralen Werte unseres Landes, unserer Gesellschaft, unserer Steiermark in den Mittelpunkt rücken: Sicherheit & Leistung.“

LH Drexler: „Für ein sicheres Zusammenleben in der Steiermark“

Landeshauptmann Christopher Drexler legte in seinen Ausführungen einen Schwerpunkt auf die Themen Sicherheit und Migration: „Wir wollen ein sicheres Zusammenleben in der Steiermark. In Graz konnten wir Schutzzonen für zwei Grazer Parks erreichen, die schon fast zu „No-Go Areas“ geworden sind. Wo sich viele nicht mehr hin getraut haben. Das dürfen wir uns nicht gefallen lassen! Wo kommen wir denn hin, wenn man sich in Graz bestimmte Wege, bestimmte Strecken oder an bestimmte Orte nicht mehr gehen traut! Wo kommen wir denn hin, wenn wir es zulassen, dass Kriminelle – und vor allem kriminelle Migranten – unserer Polizei auf der Nase herumtanzen und erst eine Schutzzone zur Besserung führt. Da braucht es mehr Möglichkeiten für unsere Polizei bei solchen Umtrieben durchzugreifen! Wir können ja nicht ganze Orte, ganze Städte in unserem Land zu Schutzzonen erklären. Diese Probleme müssen angegangen werden! Und zwar jetzt – und nicht darauf warten, dass sie sich immer weiter ausbreiten und es gar kein Zurück mehr gibt. Das muss gestoppt werden! Dafür braucht es auch den Willen der Justiz. Ich will, dass das Strafrecht für Gewalttaten dringend verschärft und auch angewandt wird! Unsere Gesellschaft muss mit aller Entschlossenheit zeigen, dass jede Form der Kriminalität konsequent bekämpft wird. Damit wir sicher miteinander leben können.“

„Illegale Migration ist abzustellen!“

„Eines möchte ich klarstellen: In Österreich und in der Steiermark brauchen wir Zuzug. Aber qualifizierten Zuzug. Gleichzeitig müssen wir mit aller Konsequenz verhindern, dass sich jeder, der sich wirtschaftlich verbessern will, über den Hebel des Asylrechts aussuchen kann zu uns zu kommen. Das ist illegale Migration und die ist mit aller Konsequenz abzustellen. Und überhaupt gilt: Wer bei uns leben will, hat ohne Wenn und Aber unsere Regeln und unsere Werte zu akzeptieren. Denn sie sind auch so etwas, wie eine Hausordnung. Diese Werte und Grundregeln – Freiheit, Gleichberechtigung, Respekt, Demokratie… – gelten in unserem Land für alle. Frauenfeindlichkeit und Antisemitismus haben bei uns keinen Platz.“

„Wer mehr leistet, soll sich mehr leisten können!“

Zum Thema Leistung betonte der Landeshauptmann: „Wer mehr leistet, soll sich auch mehr leisten können – als Arbeitnehmer genauso wie als Unternehmer. Der Unterschied zwischen einem Einkommen aus Erwerbstätigkeit und Sozialleistungen muss deutlich größer werden. Und gerade auch bei Zuwanderern gilt: Das Sozialsystem ist in erster Linie für diejenigen da, die auch einen Beitrag geleistet haben und leisten wollen. Daher soll es: Den vollen Zugang zu Sozialleistungen frühestens erst ab fünf Jahren legalem Aufenthalt in Österreich geben. Auf gut steirisch: Leistung muss sich lohnen. Denn wer arbeitet, darf nicht der Dumme sein!“

„Unser Ziel muss immer sein, dass die staatlichen Leistungen nicht zum Normalfall werden. Dass sie nicht mehr gebraucht werden. Denn die beste Sozialpolitik ist die, die sich selbst unnötig macht – oder anders gesagt: Sozialhilfe darf kein Lebensmodell sein!“

Zum Themenschwerpunkt Wirtschaft und Arbeit unterstrich der Landeshauptmann die Notwendigkeit zentraler Infrastrukturprojekte für die Steiermark: „Wir brauchen Straßen wie die A9, die S36 und die S37, die B68 und die B70. Da geht es um die Lebensqualität der Anrainerinnen und Anrainer. Aber auch um die Erreichbarkeit für die Wirtschaft.“

Außerdem geht es ihm darum, mehr Vollzeitarbeit zu ermöglichen: „Es gilt: Mehr Vollzeit, mehr Chancen. Und das bedeutet für uns den Auftrag, den Ausbau der Kinderbildung und -betreuung weiter anzutreiben. Den Ausbau der Kinderbildung und -betreuung, braucht es, um echte Wahlfreiheit zu ermöglichen. Damit mehr Vollzeitarbeit möglich wird. Ich werde nicht ruhen, bis jedes Kind den Betreuungsplatz bekommt, den es braucht!“

Überbordender Bürokratie sagte der Landeshauptmann den Kampf an: „Wir wollen in der Steiermark vorangehen und alle Landesgesetze sollen auf den Prüfstand kommen, ob sie weiterhin notwendig, zeitgemäß und verhältnismäßig sind. Es braucht praxisnahe, klare Regelungen, die insbesondere raschere Verfahren ermöglichen.“

LH Drexler will den Mobilitätsstandort sichern

„Technologieoffenheit ist das Gebot der Stunde – gerade für ein Forschungs- und Innovationsland wie die Steiermark. Es braucht wieder mehr Vernunft und mehr Klarheit – und das auf gut steirisch!“, so der Landeshauptmann zum Mobilitätsstandort Steiermark.

„Mit diesem Team und unseren Vorhaben machen wir ein klares Angebot“

Der Landeshauptmann hob sein Regierungsteam hervor und ging einzeln auf sie und ihre Arbeit und Ziele ein: „Verlässlichkeit. Stabilität. Professionalität. Dafür steht mein Regierungsteam. Ich denke, wir haben in den letzten noch nicht einmal zweieinhalb Jahren, seit ich dieses Team führen darf gezeigt, was wir gemeinsam alles weiterbringen können. Und zwar in den Bereichen und den Themen, die den Steirerinnen und Steirern ganz besonders wichtig sind.“ Nämlich insbesondere mit Erfolgen und großen Projekten in: Kinderbetreuung, Gesundheitsversorgung, Wohnen und Energiesicherheit.

„Wir machen den Steirerinnen und Steirern mit diesem Team und unseren Vorhaben ein klsres Angebot. Wenn sie uns wählen und uns damit in die Lage versetzen dieses Land weiterhin zu regieren, wissen sie WAS sie bekommen. Und WEN sie bekommen. Wir stehen für Verlässlichkeit. Verlässliches Arbeiten. Auf gut steirisch. Das ist unser Angebot, damit auch in Zukunft etwas weitergeht in unserem Land.“

Diesmal lieber steirisch wählen

„Ich denke, mit Fug und Recht sagen zu können: Wir als Steirische Volkspartei. Wir als Landtagsklub. Wir als Regierungsteam. Wir haben gezeigt, dass wir einen Plan für unsere Steiermark haben. Dass wir Krisen, Probleme und Herausforderungen lösen können. Dass wir immer, bei allen Entscheidungen für die Zukunft, dieses Land und die Steirerinnen und Steirer im Blick haben und in den Mittelpunkt stellen“, so der Landeshauptmann.

„Am 24. November geht es um eine Richtungsentscheidung. Gibt es nach der Europawahl und nach der Nationalratswahl auch bei der Landtagswahl eine blaue Mehrheit? Oder bleibt unsere Steiermark auf dem Kurs von Vernunft, Stabilität und Zusammenarbeit. Und vor allem: bleibt unsere Steiermark regierbar? Oder erleben wir Verhältnisse wie in Wien rund um die Regierungsbildung? Wir können gar nicht oft genug betonen, wie bedeutend diese Wahl mit all ihren Auswirkungen ist. Diesmal geht es um die Mehrheit in diesem Land. Darum, wer die Zukunft der Steiermark steuert. Laden wir die Steierinnen und Steirer ein, diesmal ihre Stimme der Steirischen Volkspartei und unserem starken Team zu geben – oder auch bloß zu leihen. Denn die Botschaft nach dem Protest bei der Europa- und der Nationalratswahl lautet: Diesmal lieber steirisch wählen!“

Landesgeschäftsführer Detlev Eisel-Eiselsberg begrüßte beim Auftakt zur Steiermarktour die ehemaligen Landeshauptleute Waltraud Klasnic und Hermann Schützenhöfer, Bildungsminister Dr. Martin Polaschek, Klubobmann im Nationalrat Gust Wöginger, Bundesgeschäftsführer Alexander Pröll und Direktor Bernhard Ebner, Klubobfrau im Landtag Barbara Riener, Gemeindebundpräsident Erwin Dirnberger, Vizekanzler a.D. Josef Riegler, die ehemaligen Bundesminister Beatrix Karl, Juliane Bogner-Strauß und Martin Bartenstein, Landtagspräsident a.D. Franz Majcen sowie Stadtparteiobmann Kurt Hohensinner, Stadtrat Günter Riegler, Präsident der Wirtschaftskammer Josef Herk, Präsident der Landwirtschaftskammer Franz Titschenbacher und Landarbeiterkammerpräsident Eduard Zentner.

Unterwegs im ganzen Land

Von 6. bis 10. November besucht Landesparteiobmann Landeshauptmann Christopher Drexler in nur fünf Tagen alle 12 weiteren Bezirke der Steiermark. Er trifft dabei mit den Mitgliedern der Steirischen Volkspartei zusammen, um mit ihnen die finale Phase der Wahlbewegung einzuläuten und besucht Veranstaltungen, die passend zu den Tour-Stopps in den Bezirken stattfinden.