ÖVP und SPÖ fordern die Bundesregierung zum Handeln auf

Ministerin Gewessler darf die Lückenschlüsse der S36 nicht weiter blockieren

Der regionale Mobilitätsplan Obersteiermark West ist der Wegweiser für eine nachhaltige und zukunftsfähige Mobilität in der Region. Er ist das Ergebnis intensiver Zusammenarbeit zwischen dem Land Steiermark, den regionalen Gemeinden und der Bevölkerung. Die Lückenschlüsse der S36, welche für die Bevölkerung und die Wirtschaft gleichermaßen von großer Bedeutung sind, wurde im Landtag-Steiermark von den Koalitionsparteien ÖVP und SPÖ gefordert. Nun ist die Bundesregierung mit Ministerin Leonore Gewessler (Grüne) gefordert, denn die zuständige Straßenbaugesellschaft ASFINAG liegt im Bereich ihres Ministeriums. Zuletzt ist eine Evaluierung neuer Straßenprojekte bekannt geworden, die vom Verkehrsministerium in Auftrag gegeben wurde. Dies hätte eine weitere jahrelange Verzögerung zur Folge.

„Wir haben uns auf die gemeinsame Forderung im Landtag-Steiermark verständigt und werden uns dafür einsetzen, dass es seitens des Ministeriums nicht zu weiteren Verzögerungen kommt“, so die Landtagspräsidentinnen Manuela Khom (ÖVP) und Gabriele Kolar (SPÖ). Die Forderung beinhaltet konkret die Lückenschlüsse im Sinne des oben genannten regionalen Mobilitätsplans. „Eine weitere bürokratische Blockade und Verzögerung darf es nicht mehr geben. Eine zukunftsorientierte Mobilität beinhaltet auch Straßenbau sowie -erhaltung, um die Region für aktuelle und künftige Herausforderungen zu rüsten“, so die Abgeordneten Bruno Aschenbrenner (ÖVP) und Wolfgang Moitzi (SPÖ).

 

 

Fotocredit © Peter Drechsler