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 Auftakt der Steirischen Volkspartei ins Jahr 2024

„Wir stehen für Zusammenhalt. Spaltung ist das Geschäft der anderen.“ 

Mit der Steiermark-Konferenz setzte die Steirische Volkspartei am Samstag ein kraftvolles Zeichen des Zusammenhalts. Rund 700 Gäste folgten der Einladung in die Seifenfabrik in Graz, um sich gemeinsam auf das politische Jahr 2024 einzustimmen. Für die Einstimmung sorgten die Rede von Bundesparteiobmann Bundeskanzler Karl Nehammer und ein Vortrag der Ex-Skirennläuferin Nici Schmidhofer. In seiner Rede betonte Landeshauptmann Christopher Drexler den steirischen Weg der vertrauensvollen Zusammenarbeit, den er bis zum Ende der Legislaturperiode weiterführen will: „Wichtiger als Umfragen und Zahlen sind Ziele. Für die Steirerinnen und Steirer. Während die anderen sich mit Wahlkampf beschäftigen, arbeiten wir weiter – trotz Wahljahr, um nichts weniger intensiv.“

Sportlich startete die Veranstaltung mit einer Tanzeinlage des Urban Dancers Christopher Worschitz alias „ChrisCross“. Bundesparteiobmann Bundeskanzler Karl Nehammer schwor die geladenen Gäste im Anschluss auf ein herausforderndes politisches Jahr ein: „Politik heißt, Herausforderungen anzunehmen – auch in schwierigen Zeiten. Politik heißt, die Sorgen der Menschen ernst zu nehmen. Das ist das, was die Menschen von uns erwarten. Und das ist auch der Unterschied zwischen uns und jenen, die nur Spaltung im Sinn haben. Vor uns liegt ein Jahr, in dem wir wichtige Entscheidungen treffen müssen – Entscheidungen, die die zukünftige Richtung unseres Landes bestimmen werden. Ich habe einen Plan, wie die Zukunft unseres Landes aussehen soll. Den Österreichplan. Gemeinsam müssen wir mehr über Chancen und Möglichkeiten sprechen.“

Über Herausforderungen sprach auch Ex-Skirennläuferin Nici Schmidhofer. Sie zog Parallelen zwischen dem Skisport und der Spitzenpolitik und definierte Schlüsselfaktoren, um erfolgreich zu sein: „Ein Team, dem man zu 100 Prozent vertraut, Zielstrebigkeit, Mut und Durchhaltevermögen. Nur, wer mutig ist, ist auch bereit für Veränderungen.“

Landeshauptmann Christopher Drexler skizzierte ein herausforderndes bevorstehendes Jahr und betonte vor allem die Werte der Steirischen Volkspartei: „Uns als Volkspartei zeichnet aus, dass wir auf du und du sind mit den Menschen. Wir stellen in 201 der 286 steirischen Gemeinden die Bürgermeisterin oder den Bürgermeister, haben 2690 Gemeinderätinnen und Gemeinderäte. Uns geht es nie bloß um unsere Partei – uns geht es darum mit den Menschen gemeinsam das Land, die Städte, die Gemeinden zu gestalten.“ Besonders hob der Landeshauptmann den Unterschied zur Bundespolitik hervor: „Lieber würde ich unser steirisches Klima der Zusammenarbeit exportieren als manche stilistischen Noten aus der Bundespolitik zu importieren.“

Denn, so Drexler weiter: „Wir stehen für Gemeinschaft. Für Zusammenhalt. Für Zusammenarbeit. Für die Steiermark. Und weil für uns die Steiermark an erster Stelle steht, ist es so wichtig, dass die Steirische Volkspartei auch nach der Landtagswahl 2024 die stärkste Kraft in unserem Land bleibt. Nicht aus Selbstzweck – sondern weil wir noch so viel vorhaben, um die Steiermark zu gestalten.“

Er betonte den politischen Ansatz der Steirischen Volkspartei: „Wir kümmern uns um das, was für unser Land, was für die Steirerinnen und Steirer wichtig ist. Weil unsere Politik, weil unsere Entscheidungen und Maßnahmen, die wir heute treffen und die wir für die Zukunft planen, klaren Grundsätzen folgen. Grundsätze, die so etwas wie ursteirische Eigenschaften sind: Leistung. Eigenverantwortung. Sicherheit. Das ist das, was die Steirerinnen und Steirer von der Steirischen Volkspartei erwarten können. Das ist das, was unsere Politik für die Steiermark prägt und trägt.“

Auch das steirische Gesundheitswesen war ein zentrales Thema der Rede: „Ich habe mich erst dieser Tage länger mit Landesrat Karlheinz Kornhäusl unterhalten: Wie wir die Gesundheitsversorgung weiter verbessern und mehr Orientierung geben könnten. Ich schlage daher vor, in unser Gesundheitswesen ein kleines, aber sehr wirksames Zahnrad hinzuzufügen, das sich zwischen der hausärztlichen Versorgung am Tag und den Spitalsambulanzen bewegt: Steirer-Ambulanzen. Steirer-Ambulanzen in den Regionen, die in der Nacht geöffnet sind. In denen ein praktischer Arzt Dienst hat.

Wo die Steirerinnen und Steirer mit ihren medizinischen Problemen und Sorgen jederzeit hinkommen können. Eine zusätzliche Anlaufstelle. Der Landeshauptmann zeigt sich überzeugt, dass eine solche Ergänzung des Angebots – dass eben solche Steirer-Ambulanzen – eine sinnvolle, notwendige und gute Erweiterung in der Gesundheitsversorgung der Steirerinnen und Steirer wären.

Außerdem waren Standortpolitik, Maßnahmen für starke Ortszentren und die klare Unterstützung der steirischen Bäuerinnen und Bauern und der heimischen Landwirtschaft Themen in den Ausführungen von Landeshauptmann Christopher Drexler. Er betonte einmal mehr, dass er als Landeshauptmann mit aller Entschlossenheit weiter für den Ausbau der A9 südlich von Graz kämpfen wird. Der Landeshauptmann äußerte sich in seiner Rede außerdem zur Debatte über die Leitkultur: „Ich habe überhaupt kein Verständnis dafür, eine Debatte über unsere österreichische Leitkultur ins Lächerliche zu ziehen. Und sie etwa auf das Wiener Schnitzel zu reduzieren. Wir müssen unsere Werte, unsere Lebenseinstellung unsere Grundregeln des Zusammenlebens entschieden durchsetzen. Es braucht Respekt vor den wichtigen Grundwerten unserer Gesellschaft – wie Demokratie. Gleichberechtigung. Freiheit. Leistung. Sicherheit. Die Leitkultur ist so etwas wie eine Hausordnung. Und Hausordnung heißt, Regeln zu akzeptieren.“  

Abschließend betonte Drexler: „Ich bin ein Landeshauptmann, der unsere Steiermark kennt.

Ich bin ein Landeshauptmann, der die Steirerinnen und Steirer kennt. Man muss ein Land verstehen. Die Menschen mögen. Und für beide das beste erreichen wollen. In einer Zeit, in der so viel Aufregung herrscht, auch Unsicherheit, noch viel mehr als sonst, mit gutem, professionellem Handwerk. Nicht als lautester Marktschreier. Sondern mit dem ehrlichen Ziel, das Beste für das Land zu erreichen. Das tun wir, wenn wir Probleme lösen, die auftreten. Das tun wir, weil wir dieses Land vorwärtsbringen wollen.“