Information, Neuwahl und Ehrungen stand auf dem Programm der Regionalvesammlung der Bio Ernte-Mitglieder.

 

Auf die Bauern, vor allem auf  die Biobauern strömen eine Flut von Neuerungen und Vorschriften ein. Die Mitglieder der Bio Ernte, das sind 4.200 in der Steiermark und 1.000 davon im Murtal werden von ihrer Organisiation ständig informiert  und beraten, in Veranstaltungen ebenso wie bei den Regionalversammlungen. Es geht dabei auch darum, sich  wenn nötig zur Wehr  zu setzen. „Einige Vorschriften sind, freundlich ausgedrückt, nicht gar so praktikabel“, hat der Obmann der Bio Ernte Steiermark, Thomas Gschier, bei der Regionalversammlung im St. Peterer Gasthof Stocker es gesagt.  Bei der Förderung der Biobauern gehe es in erster Linie um die verdiente  Wertschätzung der Biobauern, die viel auf sich nehmen, um für die Konsumenten erstklassige Lebensmittel produzieren zu können. Bio Ernte Geschäftsführer Josef Renner sprach von der idealen Kombination von bio und regional. „Bio ist Vergangenheit und Zukunft. Bevor wir angefangen haben, Erdöl auf unsere Felder zu streuen, war alles bio. Dahin müssen wir wieder kommen, sonst werden wir den Klimawandel nicht packen“, brachte es Kammerobmann Martin Kaltenegger auf den Punkt. 

Dass Corona auch an den Biobauern nicht spurlos vorübergegangen ist,  hat Regionalleiter Johann Höden geschildert. Er wurde einstimmig wieder zum Regionalleiter, Bettina Stöckl zu seiner Stellvertreterin gewählt. Ilse Kogler wurde zur Delegierten bestellt.

Es gab bei der Versammlung auch viel Gutes zu berichten. So beispielsweise von der positiven Marktentwicklung. Langjährige Bio Ernte Bauern und  Bäuerinnen  wurden bei der Regionalversammlung bedankt. Die ihnen überreichten Tafeln mit der entsprechenden Aufschrift werden sie an gut sichtbarer Stelle auf ihren Höfen anbringen und so den Kunden wissen lassen, dass hier bio gewirtschaftet wird.