Ein Bildungsgipfel mit vielen Forderungen

In der Fachschule Großlobming-St. Martin lud die Lehrerbund/FCG-Fraktion zu einem informativen Bildungsgipfel. Organisatorin Corinna Kröpfl konnte dazu nicht nur zahlreiche Kolleginnen und Kollegen aus den Bezirken Murau, Murtal, Leoben, Liezen und Bruck-Mürzzuschlag sondern mit Bundesrat Bruno Aschenbrenner, GÖD-Vertreter Josef Pilko, VP-Bgf. Alfred Taucher, Regina Hermann, Christian Hintermann (beide Lehrerbund-Landesleitung) und ÖAAB Judenburg-Stadtobmann Andreas Brugger auch Ehrengäste begrüßen, Mit ZA-Vorsitzenden Werner Strohmeier und dem Vorsitzenden der Bundesleitung für Allgemeinbildende Pflichtschulen (APS) Paul Kimberger gab es auch zwei hochrangige und kompetente Referenten. Strohmeier ging vor allem auf die Personalvertretungswahlen die alle fünf Jahren stattfinden und heuer am 27. und 28. November wieder im Kalender stehen ein. “Wir halten Linie” lautet seitens des Lehrerbund/FCG das Motto und die Zielsetzung ist für Strohmeier ganz klar: “Wir wollen gestärkt aus der Wahl hervorgehen.” Sowohl für die anwesenden Dienststellenausschuss-Spitzenkandidaten in den einzelnen obersteirischen Bezirken,  – für die Bezirke Murau und Murtal treten  Andrea Ofner (Murau), Gerwald Fritz (Judenburg) und Corinna Kröpfl (Knittelfeld) an  – als auch für die Persönlichkeiten im Zentralausschuss unter dem Vorsitzenden Werner Strohmeier bedeutet Personalvertretung Berufung, Einsatz und Hilfe geben: “Es wurde von unserer Seite Rat und Tat geboten und es ist uns viel gelungen. Aktuell fordern wir endlich das Lehrerbashing zu beenden, weiters den Bürokratismus abzuschaffen weil wir unterrichten und nicht Zettel für Zettel ausfüllen wollen. Support für Schule und Klassenzimmer und die Entschlackung des auch noch müssens stehen in unserem aktuellen Forderungskatalog ebenfalls an vorderster Front.” Der Vorsitzende der Bundesleitung für APS Paul Kimberger hofft in Blickrichtung künftiger neuer Bundesregierung dass die Bildungspolitik gute Chancen für die Zukunft hat. Sein Referat beinhaltete die mit Schulbeginn präsentierte OECD-Studie, sowie Themen wie die Besoldungsreform, Digitalisierung und Gewalt an den Schulen. Kimberger hat sich in Richtung Politik auch nicht mit klaren Forderungen zurückgehalten: “Wir brauchen doppelte Besetzungen in den Volksschulen, sonderpädagogische Einrichtungen, mehr Sonderschullehrer und die Entlastung der Verwaltung und Bürokratie.” Für Kimberger gib es für die Weichenstellung für die Zukunft der Bildungspolitik auch eine Schlüsselfrage die sich alle Verantwortungsträger stellen und ehrlich  beantworten müssen: “Was kann Schule leisten-was kann Schule nicht leisten?”