Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer war Gast in der NMS Judenburg, die von der Stadtgemeinde mit iPats ausgestattet wurde.

Schüler der NMS Judenburg lernen gerne mit Tablets

Die zunehmende Digitalisierung des Schulwesens entspricht dem Bildungsauftrag, Schüler auf das Leben in der derzeitigen und künftigen Gesellschaft vorzubereiten. Informatik gehört dazu und  ist seit 15 Jahren Schwerpunkt des Unterrichtes an der NMS Judenburg. Vom Land ist die 1: 1 – Tabletausstattung  vorgesehen, das heißt, dass jedem Schüler und jedem Lehrer ein eigenes Tablet zur Verfügung steht. Die Stadtgemeinde Judenburg hat diese Ausstattung finanziert. „Beim Tag der offenen Tür haben wir mit Tablets geworben. Als Folge hatte wir  um 25 Prozent mehr Anmeldungen“, vermutet NMS-Schulleiterin Silvia Hubl das Plus an Anmeldungen für das kommende Schuljahr.

Christian Leustean hat es trefflich verstanden, das ohnehin große Interesse der seiner NMS-Schüler für solche Einrichtungen durch  das „Wir lassen Puppen sprechen“ noch zu verstärken. Eine Sockenpuppe und ein Löwe haben auch die Interviews mit Landeshauptmann auf ihre Art umgesetzt.  „Religion und Singen“ antwortete Schützenhöfer auf die Frage des  Schülers Allessio Grasser nach seinen Lieblingsgegenständen. „Ich habe damals noch nicht einmal gewusst, was ein Bürgermeister ist“, hat Hannes Dolleschall auf die Frage von Jasmin Lesjak gesagt,  ob er schon als Kind dieses Amt angestrebt habe. Es war witzig, als das Interview abgespielt wurde und das Gespräch mit den Puppen widergegeben wurde.

„Alle 133 Schüler verwenden seit Anfang dieses  iPads im Unterricht. Wir können von großen Erfolgen berichten, die sich dadurch eingestellt haben“, so Hubl. Schützenhöfer und Dolleschall haben sich an den Stationen Mathematik, Englisch und Inklusionsgruppe davon überzeugen, dass die Schüler mit und durch ihre Tablets Freude am Lernen haben.

Gertrude Oblak