Musikalische Unterstützung für bedürftige Judenburger

Für den „12. Judenburger Advent“ haben sich  Judenburger Chöre und Musikgruppen  zu einem Konzert in der Judenburger Stadtpfarrkirche St. Nikolaus  zusammengeschlossen. Es klang auch deswegen so gut, weil sie die Pfarrcaritas unterstützten.

„Seinerzeit gab es überall Adventkonzerte, nur in Judenburg nicht“, erinnert sich die Judenburgerin Irmgard Leitner. Etwa 50 Jahre hat sie beim MGV 1860 gesungen. Als sich dieser aufgelöst hat,  hat Leitner den mittlerweile verstorbenen Monsignore Josef Hütter gefragt, ob er die Stadtpfarrkirche für ein Adventkonzert öffnen würde. Hütter habe sofort zugesagt und das sicher auch deswegen, weil die als Eintritt erbetenen freiwilligen Spenden der Pfarrcaritas zugutekommem, die wiederum  den Armen der Stadt hilft.  Seither organisiert Leitner im Zweijahresabstand den „Judenburger Advent“. Zum zwölften Konzert in Reihe begrüßte Pfarrer Martin Maria Trummler die Zuhörer und die Mitwirkenden im Namen von Judenburgern, die  dringend Unterstützung brauchen.

Gesungen und gespielt haben der Kammerchor Voces, der Kärntnerchor Judenburg, die Singgemeinschaft St. Magdalena, die Murtaler Streich, die Weisenbläser Oberweg, die Harfinistin Christine Neuper, die Ziach-Streich-Blos- und Zupfmusik, die Bläsergruppe des AMV Judenburg und die Flötengruppe der Judenburger Musikschule. Walter Rysavy hat Erinnerungen an seine Kindheit und Weihnachtliches gereimt und vorgelesen. Die Rede war von Bratäpfeln, Vanillekipferln und Nusspotizen, und das so drastisch, dass es in der Kirche fast danach duftete.  Eine besondere Note verlieh Rysavy dem Konzert mit der  Einladung an alle, den  Andachtsjodler gemeinsam zu singen. Gertrude Oblak