Wirtschaftsbund

INTERNATIONALER WELTFRAUENTAG: Unternehmerinnen auf der Überholspur

Bereits 25.799 steirische Betriebe sind in Frauenhand – das ist neuer Rekord! Anlässlich des bevorstehenden Weltfrauentags macht sich „Frau in der Wirtschaft“ (FiW) nun für noch bessere Rahmenbedingungen stark. „Es reicht nicht, Frauenförderung in Form von Quoten zu propagieren. Wir müssen zuerst die vielen real existierenden Probleme lösen, vor allem was den mangelnden Ausbau von Kinderbetreuungsplätzen betrifft“, mahnt FiW-Landesvorsitzende Adelheid Moretti ein.

Die Zahl der Unternehmerinnen wächst und wächst: Lag der weibliche Anteil bei den Unternehmensgründungen vor zehn Jahren noch bei 34,6 Prozent, so sind es heute stolze 46,9 Prozent (exklusive Personenbetreuer; mit Personenbetreuer: 67 Prozent). Damit ist der Anteil der Unternehmerinnen in der Steiermark im vergangenen Jahr um ein Prozent auf insgesamt 36,7 Prozent gestiegen. In absoluten Zahlen ausgedrückt, sind bereits 25.799 steirische Unternehmen in weiblicher Hand. Diese beschäftigen im Durchschnitt vier unselbständige Mitarbeiter, der Frauenanteil an den Ein-Personen-Unternehmen beträgt 52,5 Prozent. „Eine tolle Entwicklung, die zeigt, dass Unternehmerinnen in der Wirtschaft auf der Überholspur sind“, betonen Mag. Barbara Pirker und Sabine Pressler, Bezirksvorsitzende von Frau in der Wirtschaft (FiW) Murtal. Nach Branchen geordnet sind es vor allem die Persönlichen Dienstleister sowie die Gastronomie, der Bereich Fußpfleger/Kosmetik, Direktvertrieb und Friseure, aber auch der Handel und die Unternehmensberatung, die einen hohen Frauenanteil aufweisen. Das Durchschnittsalter der steirischen Unternehmerin beträgt statistisch gesehen übrigens 46,4 Jahre. Im Detail: 7,2 Prozent sind jünger als 29 Jahre, 18,9 Prozent entfallen auf die 30- bis 39-Jährigen, 33,9 Prozent sind zwischen 40 und 49 Jahre alt, 30,1 Prozent zwischen 50 und 59 Jahre sowie 10 Prozent älter als 60 Jahre.

„Es gibt in vielen Bereichen aber auch Verbesserungsbedarf“, kritisieren Pirker und Pressler. Besonders im Fokus haben Pirker und Pressler dabei den flächendeckenden Ausbau von qualitativ hochwertigen und leistbaren Kinderbetreuungsplätzen: „Wenn die Politik begrüßenswerter Weise noch mehr Frauen in Führungspositionen einfordert, dann sollte sie in dieser Frage endlich Nägel mit Köpfen machen. Das heißt: Flächendeckende Betreuungsangebote speziell für die Allerjüngsten, aber auch für Schulkinder in der Ferienzeit. Jeder zusätzliche Platz bringt hier mehr als eine neuerliche Quotendiskussion“, so Pirker und Pressler. Darüber hinaus machen sich Pirker und Pressler für eine Erweiterung der Absetzbarkeit von Kinderbetreuungskosten von bisher 10 auf 14 Jahre stark.

Weitere Forderungen von Frau in der Wirtschaft:

Ausweitung der Absetzbarkeit von Betreuungskosten: Auch Kinder ab 11 Jahren müssen betreut werden, deshalb sollten alle Aufwendungen für Betreuungs- und Haushaltshilfen steuerlich geltend gemacht werden können.

Vereinheitlichung der schulautonomen Tage: Frau in der Wirtschaft fordert eine Vereinheitlichung der bisherigen „schulautonomen Tage“ im gesamten Bundesgebiet.

Flexible Arbeitszeiten für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf: Die Möglichkeit für flexiblere Arbeitszeiten sind aus unserer Sicht ein absolutes „Muss“, um Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen. Details zu den Forderungen von FiW zur Flexibilisierung der Arbeitszeit: https://www.wko.at/Content.Node/FIW/Interessenvertretung/Flexible_Arbeitszeiten__Frau_in_der_Wirtschaft_legt_Forderu.html

Mehr Frauen in der WKO: Immer mehr Frauen sind Unternehmerinnen – das muss Konsequenzen haben: Frau in der Wirtschaft will den Anteil von Funktionärinnen in den Sparten, Fachgruppen, Innungen und Gremien spürbar erhöhen. Erste Erfolge konnten bereits eingefahren werden. Seit 2005 ist der Frauenanteil in der WKO Steiermark von 11 auf 29 Prozent gestiegen (2010: 19%)

Arbeitsräume absetzbar machen: Nicht überall lässt sich das „Arbeitszimmer“ klar abgrenzen. Gerade für Frauen, die sich entscheiden ihre selbständige Tätigkeit von daheim auszuüben – vielleicht um eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu leben – braucht es eine faire Regelung zur steuerlichen Absetzbarkeit von Arbeitsplätzen.

Entrepreneurship in den Bildungseinrichtungen stärker verankern Wirtschafts- und Finanzunterricht muss fixer Bestandteil der Allgemeinbildung werden. Unternehmertum sowie grundlegendes Wirtschafts- und Finanzverständnis müssen in die Lehr- und Ausbildungspläne integriert werden. Der „Unternehmerführerschein“ und „JUNIOR – Schüler gründen Unternehmen“ gelten in diesem Bereich – auch international – als Best-Practice-Projekte und sind nachhaltig in das österreichische Schulsystem zu implementieren.

Mehr Frauen in Aufsichtsräten: Unternehmen sollen jedoch frei entscheiden können, wen sie einstellen – und zwar nach Qualifikation und nicht nach dem Geschlecht. Deshalb sei es wesentlich, die Aufstiegschancen der Frauen in den Unternehmen zu verbessern. Um Frauen gezielt den Weg in den Aufsichtsrat zu erleichtern, hat Frau in der Wirtschaft gemeinsam mit dem Wirtschaftsministerium (BMWFJ) und der Industriellenvereinigung (IV) das Programm „Zukunft-Frauen“ ins Leben gerufen. Das Vermitteln von Knowhow für künftige Aufsichtsrätinnen und eine Datenbank mit Kandidatinnen sorgen dafür, dass weibliches Wirtschafts-Know-how für die wichtigen Aufsichtsmandate gesichert ist. Derzeit gibt es eine Frauenquote von 16,1 % in den österreichischen Aufsichtsräten (Steiermark: 16,4%).

Mag. Barbara Pirker

Pressler Sabine

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wirtschaftsbund auf Tour: Extremer Fachkräftemangel erschwert der Murtaler Wirtschaft das Leben

Paradoxe Situation im Murtal: Bei einer Arbeitslosenquote von mehr als zehn Prozent hat sich zwar das Angebot an offenen Stellen in den obersteirischen Bezirken erhöht, trotzdem klagt die Wirtschaft über einen enormen Mangel an qualifizierten Fachkräften.

Ein Beispiel dafür liefert das Zeltweger Elektrounternehmen Köffel, das seit geraumer Zeit auf der Suche nach gut ausgebildeten Handwerkern in diesem Bereich ist. „Keine Chance, geeignetes Personal zu finden“, hieß es von der Unternehmensseite bei einem dieser Tage stattgefundenen Besuch durch den steirischen Wirtschaftsbund-Direktor Kurt Egger. Er war mit seinen Mitstreitern – WKO-Bezirkschef Norbert Steinwidder und Regionalstellenleiter Michael Gassner – auf „Tour“ gegangen, um tiefer in die aktuelle wirtschaftliche Lage des oberen Murtales einzutauchen. „Es kann nicht sein, dass sich das AMS auf das Verwalten der Arbeitslosen beschränkt. Wir brauchen bessere Schulungsmaßnahmen, die zielgerichteter jene qualifizieren, die wir am Arbeitsmarkt so dringend benötigen“, forderte Wirtschaftsbund-Chef Kurt Egger. Es sei vollkommen unverständlich, dass angesichts der großen Zahl an Arbeitslosen so viele Stellen nicht besetzt werden können. Darum sei auch der Einsatz finanzieller Mittel, die in dieses reine „Stellen- und Arbeitslose-Verwalten“ fließen, zu hinterfragen.

„Das ist kein Einzelfall, sondern charakterisiert die gegenwärtige Situation auf dem Arbeitsmarkt“, so Egger. Umso erfreulicher dafür seien innovative Jungunternehmer, die mit ausgefallenen Ideen ins Business einsteigen. Exemplarisches Beispiel dafür ist die „Murtal Innobase“, die sich in den Räumlichkeiten des ehemaligen „Anticimex“-Gebäudes in Spielberg etabliert hat.

„Die InnoBase soll das Kreativzentrum im Murtal für Start-Ups, Querdenker und lösungsorientierte Persönlichkeiten sein. Es soll ein Umfeld geschaffen werden, in dem Ideen und Projekte zum Leben erweckt und auch verwertet werden“, gab Initiator Michael Schirnhofer den Kämmerern bei einem Business-Frühstück bekannt. Durch das Zusammenkommen von verschiedensten Expertisen und Kompetenzen der Vereinsmitglieder, sollen Synergien für Projekte, Ideen und Erfindungen entstehen. „Wir im Murtal haben sehr viele begabte Menschen, welche Ideen realisieren wollen, aber nicht die nötigen Schritte kennen. Mit dem Projekt Murtal-Taskforce können wir diesen Menschen eine Chance geben, sich zu beweisen und etwas zu bewirken, indem reale Probleme von Partnerbetrieben gelöst und Aufgabenstellungen umgesetzt werden“, so Schirnhofer. Zu den Schwerpunkten dabei zählen Ideenfindungen, Unternehmensgründungen, Werbeauftritte und Architektur.

Einen hohen Innovationsgrad registrierte WB-Direktor Kurt Egger bei einem Abstecher im Zeltweger Holzinnovationszentrum. Hier hat sich mit dem aus Perchau stammenden Unternehmer Siegfried Salchenegger ein Experte für „Lösungen in Holz“ angesiedelt, auf dessen Forschungsliste unter anderem die Produktion eines Bodenbelages steht, der jahrzehntelang seine Konsistenz bewahrt.

In einem abschließenden Pressegespräch im Zeltweger Hotel „Hubertushof“ wurde über die eintägige Besuchstour Bilanz gezogen: „Unsere Schwerpunkte, die der Wirtschaft massiv Unterstützung bieten würden, sind Straße, Bahn und Breitbandausbau“, so WK-Bezirkschef Norbert Steinwidder, der auch enormen Handlungsbedarf in der regionalen Ärzteversorgung sieht. „Lange Warte- und Anreisezeiten in die Arztordinationen belasten die Wirtschaft“, so Steinwidder, der damit die vollkommen unzureichende ärztliche Versorgung in einigen Gemeinden des Murtales – u.a. in Judenburg, Pöls oder Weißkirchen – anspricht.

Das Thema „Aichfeldstadt“ soll nach Steinwidder ein Dauerbrenner bleiben, um auch in dieser Frage endlich Schritte nach vorne zu tun: „Wir werden in der kommenden Zeit den Druck auf alle politisch Verantwortlichen erhöhen, um hier endlich Licht am Ende des Tunnels zu sehen!“

Wirtschaftsbund will gemeinsam wachsen und holt sich die Ideen der Regionen.

Ausbau der Infrastruktur, Fachkräftemangel und flexiblere Arbeitszeiten sind zentrale Anliegen!

„Wirtschaften erleichtern – Wachstum ermöglichen“ lautet das Credo des Wirtschaftsbund Steiermark. Seit einigen Monaten bestreitet der Wirtschaftsbund eine breit angelegte Tour.

„Der Ausbau von Straße, Bahn und Breitband gehört nach wie vor vorangetrieben. Das ist essentiell für eine Region. Auch Ideen wie die „Aichfeld-Stadt“ werden wir weiter forcieren. Wir sehen darin die Chance ein starkes Gegengewicht zu anderen Zentralräumen zu bilden“, so Norbert Steinwidder, Bezirksgruppenobmann des Wirtschaftsbund Murtal anlässlich eines Pressegespräches im Beisein von LAbg. Bgm. Hermann Hartleb im Zeltweger Hubertushof.

Ein weiteres Thema in der Region ist der eklatante Ärztemangel. Nicht besetzbare Ärztestellen führen zu längeren Wartezeiten. „Die längeren Wartezeiten werden wieder von uns Unternehmern bezahlt. Uns fehlen die Mitarbeiter ja im Betrieb. Außerdem trägt die ärztliche Versorgung wesentlich zur Attraktivität einer Region bei. Diese benötigen wir, um Fachkräfte in der Region halten zu können“, so Steinwidder abschließend.

Ein massives Problem sind auch die fehlenden Fachkräfte. Viele Stellen können mangels qualifizierten Personals nicht besetzt werden. Hier fordert der Wirtschaftsbund steiermarkweit Lösungen.

„Es kann nicht sein, dass sich das AMS auf das Verwalten der Arbeitslosen beschränkt. Wir brauchen bessere Schulungsmaßnahmen, die zielgerichteter jene qualifizieren, die wir am Arbeitsmarkt dringend benötigen. Es ist unverständlich, dass wir angesichts der großen Zahl an Arbeitslosen so viele Stellen nicht besetzen können. Hier hinterfragen wir den Mitteleinsatz“, so Wirtschaftsbund-Direktor Kurt Egger.

Neben der bereits beschlossenen Modernisierung des Betriebsanlagenrechts  sind die Reduzierung der Verwaltungslasten und flexiblere Arbeitszeiten zentrale Anliegen und wichtige Zukunftsthemen.

„Die Wirtschafts- und Arbeitswelt befindet sich in einem Wandel, wie es ihn bisher noch nie gab. Der Wirtschaftsbund setzt sich daher für ein neues Modell der Arbeitszeiten und mehr Flexibilität auf betrieblicher Ebene ein“, so Egger.

Konkret soll die Möglichkeit betriebsspezifischer Lösungen gestärkt und vereinfacht werden. Die Grenze für die Normalarbeitszeit auf 10 und die tägliche Höchstarbeitszeit auf 12 Stunden angehoben werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wirtschaftsbarometer Murtal: Vereinzelt Lichtblicke, es überwiegt aber leichte Unsicherheit!

„Eine nachhaltige Konjunkturerholung lässt im Murtal noch auf sich warten“, so hochrangige Wirtschaftskammerrepräsentanten anlässlich eines Pressegesprächs im Saal der Wirtschaftskammer Judenburg. Die Einschätzungen zum bisherigen Wirtschaftsklima fallen dennoch überwiegend positiv aus: Für 21,8 Prozent der befragten Unternehmen hat sich die wirtschaftliche Gesamtlage verbessert, 13,0 Prozent melden eine Verschlechterung. Der Saldowert des bisherigen Wirtschaftsklimas liegt damit über der Nulllinie (+8,7 Prozentpunkte). Vor allem beim bisherigen Umsatz und Preisniveau zeigen die Trendpfeile nach oben. „Wir müssen zusehen, dass die Konjunktur an Fahrt aufnimmt“, so Regionalstellenobmann Norbert Steinwidder.

Steiermarkweit ist eine Konjunkturaufhellung spürbar, im Murtal herrschte im Herbst 2016  leichte Unsicherheit – so lautet kurzgefasst die Quintessenz des aktuellen Wirtschaftsbarometers der WKO Steiermark. Die Einschätzungen der Unternehmer zum bisherigen Geschäftsverlauf fallen bezüglich Umsatz (Saldo: +12,3 Prozentpunkte) und Auftragslage (+19,2 Prozentpunkte) zwar positiv aus, Preisniveau (‑1,4 Prozentpunkte), Investitionen (‑1,7 Prozentpunkte) und Beschäftigung (‑7,9 Prozentpunkte) verzeichnen jedoch negative Saldowerte. Auch der Ausblick auf die kommenden 12 Monate ist überwiegend von Unsicherheit geprägt. Die Erwartungssalden befinden sich durchwegs unter der Nulllinie. Zur Erklärung: Diese Saldowerte werden berechnet aus den Unternehmen, die ihren Geschäftsverlauf positiv bewerten, abgezogen jenen, die sie negativ beurteilen.

Insgesamt 716 steirische Unternehmerinnen und Unternehmer haben an dieser großen Konjunkturumfrage teilgenommen. „Sie spiegelt sämtliche Branchen, Regionen und Betriebsgrößen wider und lässt darüber hinaus auch einen Vergleich mit bundesweiten Daten zu“, erklärt Steinwidder. Für den Regionalstellenobmann zeigen die Daten ein klares Bild: „Trotz moderater Wirtschaftsdynamik herrsche im Murtal leichte Unsicherheit.“

So schätzen die Unternehmer die Geschäftsentwicklung ein:

UMSATZ. Der Saldo des bisherigen Gesamtumsatzes klettert im Herbst 2016 über die Nulllinie: 27,6 % der Murtaler Unternehmen gaben an, dass ihr Gesamtumsatz in den letzten 12 Monaten gestiegen ist, 15,3 % sehen sich mit einem Umsatzrückgang konfrontiert. Daraus resultiert ein Positivsaldo von 12,3 Prozentpunkten. Die Erwartungen sind hingegen gegenüber der Frühjahreserhebung eingebrochen: Mit einem Erwartungssaldo von ‑4,5 Prozentpunkten rechnen mehr befragte Unternehmen mit Umsatzeinbußen im kommenden Jahr als an einen Anstieg.

Auftragslage. Die bisherige Auftragslage wird von den Murtaler Unternehmen überwiegend positiv eingeschätzt: 29,6 % melden einen Anstieg ihres Auftragsvolumens im vergangenen Jahr, demgegenüber stehen 10,4 %, die einen Rückgang verzeichnen. Der Saldo fällt mit 19,2 Prozentpunkten in etwa gleich aus wie im Frühjahr 2016. Die Erwartungen an die Zukunft fallen hingegen deutlich vorsichtiger aus: Der Erwartungssaldo liegt bei ‑3,8 Prozentpunkten, womit mehr Betriebe von einer Verschlechterung (10,8 %) als von einer Verbesserung (7,0 %) ihrer Auftragslage ausgehen.

Preise. Im Murtal ist auch im Herbst 2016 ein Druck auf die Verkaufspreise zu spüren. 11,1 % der Befragten haben in den letzten 12 Monaten ihr Preisniveau erhöht, 12,5 % gesenkt. Im Vergleich zum Frühjahr 2016 stellt der Saldo von ‑1,4 Prozentpunkten zwar eine Verbesserung dar, dennoch liegt dieser unter der Nulllinie. Auch zukünftig dürfte sich am Preisgestaltungsspielraum wenig ändern.

Investitionen. Die Investitionsfreude der Murtaler Unternehmen hat im Herbst nachgelassen. Die Mehrheit der befragten Unternehmen erwartet auch im kommenden Jahr eher einen Rückgang (13,5 %) als einen Anstieg des Investitionsvolumens (4,1 %), was ein negativer Saldo von ‑9,4 Prozentpunkten belegt.

Beschäftigung. Eine Abwärtsbewegung gegenüber der Frühjahrsumfrage lässt sich auch bei den Einschätzungen zur Beschäftigtenzahl erkennen. Der Saldo des bisherigen Personalstandes sinkt auf ‑7,9 Prozentpunkte und auch der Erwartungssaldo fällt mit ‑17,6 Prozentpunkten weiter unter die Nulllinie: Lediglich 4,6 % der Murtaler Unternehmen rechnen mit einer Personalaufstockung im kommenden Jahr, 22,2 % mit einem Abbau.

Richtige Reformen statt falsche Liberalisierungsversprechen

Damit die Konjunktur nun Fahrt aufnimmt, müsse die Politik ein Zeichen für ein neues Vertrauensklima setzten. „Nichts ist schlimmer als die Unsicherheit, sie ist Gift für jeden Aufschwung“, betont WKO Präsident Herk. Er fordert darum Stabilität und Berechenbarkeit von der Bundespolitik ein. „Es kann doch nicht sein, dass die Bundesregierung eine Reform der Gewerbeordnung verkündet, die in vielen Bereichen in die richtige Richtung geht, um dann wenige Wochen danach neuerlich Diskussionen über eine doch weitergehende Liberalisierung zu starten. So geht das nicht!“ Das hat man übrigens auch in Deutschland erkannt. Dort rudert man nach zehn Jahren Liberalisierung wieder zurück – und zwar aus gutem Grund: Lehrlings- und Meisterzahlen sind zum Teil massiv eingebrochen. Was für Herk auch nachvollziehbar ist: „Warum sollte sich jemand zur Fachkraft ausbilden lassen, wenn er sowieso alles darf?“ Die Gewerbeordnung sichert den Konsumenten nicht nur österreichische Produktions- und Dienstleistungsqualität, sie ist auch ein Garant für unser hervorragendes duales Ausbildungssystem. Diesen Schatz für falsche Liberalisierungsversprechen aufs Spiel zu setzen, wäre fahrlässig. Präsident Herk: „Mehr erfolgreiche Gründungen und Start-Ups bekommen wir nämlich nicht durch weniger Ausbildung, ganz im Gegenteil. Dafür braucht es schon eine niedrigere Steuern- und Abgabenquote sowie weniger Bürokratie.“ Hier setze die Reform der Gewerbeordnung mit einer Durchforstung des Betriebsanlagenrechts an der richtigen Stelle an.

Neben den Weichenstellungen in der Gewerbeordnung setzt die WKO Steiermark auf ein umfangreiches Maßnahmenpaket, das gemäß dem Motto „Abgabenlast verringern – Investitionen stärken“folgende Bereiche umfasst: ein Steuerreformpaket für die gewerbliche Wirtschaft, Maßnahmen zur Steigerung der Standortqualität sowie Modernisierungsschritte im Bereich des Arbeitsmarktes.

Steuerliche Entlastungen:

  • Abschaffung von Bagatellsteuern: z.B. Lustbarkeitsabgabe

Steuerliche Anreize:

  • Investitionsfreibetrag
  • Beteiligungsfreibetrag
  • Anhebung der Grenze für geringwertige Wirtschaftsgüter

Regionen stärken:

  • Umsetzung der Breitbandstrategie

Arbeitsmarkt modernisieren:

  • Flexibilisierung der Arbeitszeiten
  • Zumutbarkeitsregelungen anpassen

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Weihnachtsfeier der Judenburger Gewerbepensionisten

Im Festsaal der Judenburger Wirtschaftskammer trafen sich am 20. Dezember ehemalige Gewerbetreibende zur Weihnachtsfeier der Gewerbepensionisten.

Regionalstellenobmann Norbert Steinwidder begrüßte die über siebzig Personen mit einem Gedicht das Liebe, Zufriedenheit und Träume einerseits und Hoffnung, Demut und Glück andererseits gegenüberstellte. Die Hausmusik Rinner umrahmte diese Feier musikalisch, wobei der Jüngste von ihnen Armin Rinner mit der Zugposaune und mit einem von ihm vorgetragenen Engelsgedicht sich in die Herzen der Pensionisten schlich.

Waltraud Mlakar las Geschichten und Gedichte von Karl Heinrich Waggerl, Rosa Mayer und Leopold Wandl aus dem Mühlviertel gekonnt vor und trug damit viel zur weihnachtlichen Stimmung bei. Bei Kaffee, Keksen und Wein unterhielten sich die Gewerbepensionisten und so manches Erlebnis aus dem ehemaligen Geschäftsleben wurde wieder aufgetischt.

Zum Abschluss wurde das Lied: “Es wird scho glei dumpa“ von allen gesungen. Angestimmt wurde es von den drei „Sängerknaben“ Norbert Steinwidder, Mag. Armin Bacher, und Mag. Michael Gassner.

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Gold für den Murtaler Siegfried Krammer bei der Koch Olympiade

Die IKA/Olympiade der Köche (Internationale Kochkunst-Ausstellung) ist der weltweit älteste noch bestehende, größte und prestigeträchtigste Berufswettbewerb für Köchinnen, Köche und Patissiers, der alle vier Jahre im Oktober in Deutschland stattfindet. Ausgerichtet wurde sie vom Verband der Köche Deutschlands vom 22. bis 25.Oktober 2016.  Österreich war bei diesem Wettbewerb ebenfalls mit einem Team vertreten.

 Das österreichische Jugendnationalteam setzte sich zusammen aus:

Team: Manuel Hammerl, Thomas Penz, Michael Ploner,  Celino Waldner, Vanessa Fuchs und dem Murtaler Siegfried Krammer.

Teammanager: Alois Gasser;  Teamchef: Philipp Stohner;  Trainer: Alexander Forbes Junior.

In diesem Team versammelten sich die kreativsten jungen „Koch“-Köpfe Österreichs, alles großartige Köche und Menschen mit einer Passion für die Küche.

Teilnahmeberechtigt generell sind Lehrlinge, Commis de Cuisine sowie Kochschüler oder Studenten im Berufsumfeld Koch/Pâtissier bis zu 25 Jahren. Die Mannschaften treten an zwei Tagen – verteilt auf die Wettbewerbstage – an. Jenes Team, welches in den Bewerben die meisten Punkte errungen hat, ist zusätzlich Olympiasieger.

An einem Tag findet der Bewerb „Warme Küche“ statt, wo 60 Portionen eines 3-Gang Menüs zu fertigen sind. Dieses Menü muss vor Ort in einer gewissen Zeit produziert werden, lediglich Fonds und Grundmassen (Teige, Fruchtpürees etc.) dürfen in die Wettbewerbsküche mitgebracht werden.   

An einem anderen Tag gilt es ein „Essbares Büfett“ zu zaubern, welches aus vier verschiedenen Sorten Fingerfood (zwei kalt, zwei warm), einer kalten Büfettplatte für zwölf Personen, einem warmen Hauptgang und einem Dessert besteht.

Die Teilnahme der Österreicher wurde durch Partner, Sponsoren und dem Verband der Köche Österreichs ermöglicht und entsprechend finanziell unterstützt.

Der 25 jährige Siegfried Krammer, der seine Ausbildungen in zahlreichen Spitzenhäusern der Gastronomie – u. a. Sonnora (3 Sterne Michelin), Schloss Taverne Farrach, Steirerhof Bad Waltersdorf und als Assistent von Johann Lafer – absolviert hat, ist stolz, Teil dieses großartigen Nationalteams gewesen sein zu dürfen und gemeinsam die beste Leistung Österreichs seit Jahren erbracht zu haben:

 2 Mal Gold in der Einzelbewertung

1 Mal Bronze in der Gesamtbewertung Warme Küche

1 Mal vierter Platz in der Gesamtbewertung Essbares Büfett

Der Obmann der WKO Regionalstelle Murtal, Norbert Steinwidder, freute sich, dem jungen talentierten Siegfried Krammer im Namen der WKO zu diesen tollen Erfolgen gratulieren zu dürfen.

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In Fohnsdorf wurde gefeiert: Bauunternehmen Stvarnik feierte 70jährigen Bestand

Ein Ohren- und Gaumenschmaus war versprochen. Schließlich kommt es nicht alle Tage vor, ein Jubiläum zu feiern, das mit einer Erfolgsgeschichte gleichgesetzt werden kann. 1946 schlug die Geburtsstunde, als Thomas Stvarnik, der Großvater des heutigen Firmenchefs um die Gründung seines Betriebe an der Judenburger Bezirkshauptmannschaft einkam. Es waren einige Mitarbeiter, mit denen an die Tat geschritten wurde. Heute steht das Bauunternehmen Stvarnik in der dritten Generation, wird seit dem Jahre 1991 von Michael Stvarnik geleitet, der anno dazumal als jüngster Baumeister Österreichs sich seine Meriten holte.

Sieben Jahrzehnte erfolgreiches unternehmerisches Wirken stand damit am vergangenen Freitag im Mittelpunkt eines Festabends, zu dem ins Fohnsdorfer Arbeiterheim geladen wurde. Den Ohrenschmaus besorgte die Bergkapelle Fohnsdorf unter der Leitung von Kapellmeister Ralph Duschek, deren knapp zweistündiges Konzert das Highlight des Abends war. Klassisch ging’s im ersten Teil mit prickelnder Marschmusik ans Werk, rhythmisch-modern gestaltete sich der zweite Teil, der wieder einmal die Vielfältigkeit dieses Klangkörpers unter Beweis stellte. Kein Wunder, dass man angesichts des tosenden Beifalls des Publikums um einige Draufgaben nicht umhin kam.

Der Gaumenschmaus war Aufgabe des Gasthauses Perschler, das mit einem perfekten Kulinarium allen Anforderungen der Gäste gerecht wurde. Unter ihnen konnte Baumeister Michael Stvarnik nicht nur Bürgermeister Gernot Lobnig, Vizebürgermeister Franz Lipus und Pfarrer Gottfried Lammer begrüßen, sondern auch WK-Präsident Josef Herk, der sich mit einer Ehrenurkunde zum „Siebziger“ einstellte.

Festgehalten ist die Geschichte des jubilierenden Unternehmens, das sich heute als Spezialist im Wohn- und Geschoßbau, in der Errichtung von Betriebsanlagen und Kleinkraftwerken erweist, in einer Firmenchronik, die von Alois und Maria Theresia Leitner in engagierter Arbeit erstellt wurde. Das reich bebilderte und mehr als 200 Seiten starke Buch läßt nicht nur in die Geschichte des Bauunternehmens Stvarnik blicken, sondern setzt sich auch mit den zeitlichen Verhältnissen auseinander, stellt Mitarbeiter und Projekte vor und sorgt so für einen spannenden Einblick in die Firmengeschichte.

Glückwünsche kamen auch von Bürgermeister Gernot Lobnig, der auf die Bedeutung des jubilierenden Unternehmens hinwies, das heute zu den wichtigsten Arbeitgebern in der Gemeinde Fohnsdorf gehört.

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Buchmann zum Fall MINEX: „Projekte für Wachstum und Arbeitsplätze müssen ermöglicht werden!“

Mit scharfer Kritik reagiert Wirtschaftslandesrat Dr. Christian Buchmann auf das bürokratische Hick-Hack im Fall der geplanten Verhüttungsanlage der Firma MINEX in Zeltweg: „In ganz Europa ist die Frage, wie wir zu wirtschaftlichem Wachstum und damit zu neuen Arbeitsplätzen kommen, bestimmendes Thema. Wir müssen Unternehmen, die bereit sind zu investieren bei der Realisierung ihrer Projekte unterstützen. Investoren sind willkommen!“

Buchmann fordert daher bei Genehmigungs- und UVP-Verfahren für Betriebsanlagen einen One-Stop-Shop nach dem Prinzip ‚eine Anlaufstelle, ein Bescheid‘: „Unternehmen, die investieren wollen nicht wissen, warum etwas nicht geht, sondern wie es geht. Wir brauchen eine Verwaltung, die ein verlässlicher Partner ist und sich als Dienstleister versteht. Unternehmen brauchen Rechts-, Planungs- und Finanzierungssicherheit!“ Weiters spricht sich Buchmann im Zuge der aktuellen Diskussion über eine Novellierung der Gewerbeordnung für eine bundesweit einheitliche Dauer bei Betriebsanlagenverfahren (diese dauern derzeit je nach Bundesland zwischen 40 und 160 Tagen) und für eine Erweiterung der Freistellung von der gewerberechtlichen Genehmigungspflicht bei kleinen Betriebsanlagen von 200 auf 400 Quadratmeter aus.

Außerdem fordert Buchmann einmal mehr die Abschaffung der Umweltanwaltschaft: „Instanzen, denen es nur darum geht, wichtige Zukunftsprojekte zu verhindern, gefährden Arbeitsplätze und damit den Wohlstand in unserem Land“, so Buchmann abschließend!

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WK-Vizepräsident in Judenburg auf Tour: Wirtschaftliche Bandbreite eindrucksvoll bestätigt

Die gesamte wirtschaftliche Bandbreite der Region Judenburg eindrucksvoll vor Augen hatte Wirtschaftskammer-Vizepräsident Andreas Herz, begleitet von Regionalstellenobmann Norbert Steinwidder und Regionalleiter Michael Gassner bei einer in der vergangenen Woche vollzogenen Besichtigungstour, die ihn vom Gesteinswerkzeuge-Produzenten Rockmore über das Autohaus Kienzl bis zum Dichtungshersteller Eagle Burgmann, aber auch zu verschiedenen Klein- und Mittelbetrieben führte. Im Mittelpunkt der Diskussionen mit den Unternehmern sowie im Zentrum eines Pressegespräches stand die geplante Neuausrichtung der Gewerbeordnung und die Errichtung des Talentcenter der steirischen Wirtschaftskammer, um die Sicherheit in den Regionen künftig zu gewährleisten. Dieses in Graz eingerichtete Center soll auch den Jugendlichen in den einzelnen steirischen Regionen Profit bringen, so Vizepräsident Herz:

„Diese Einrichtung stellt die Berufsorientierung auf gänzlich neue Beine und liefert der Jugend eine noch nie dagewesene Ausgangsbasis für ihre ersten Berufs- und Ausbildungsentscheidung.“ Die kostenlose Testung für Schüler soll mehr Jugendliche auf den für sie passenden Karriereweg bringen und eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten an den jeweiligen Standorten herstellen. „Damit wollen wir auch den drohenden demografischen Entwicklungen entgegentreten“, so Regionalstellenobmann Norbert Steinwidder mit Blick auf die düsteren Prognosen bis 2050: Bis dahin soll die Bevölkerung im Bezirk Murau um 23 Prozent, im Bezirk Murtal um fast 16 Prozent schrumpfen.

Die wirtschaftliche Leistungskraft der Betriebe in Judenburg sei unumstritten, bilanzierte WK-Vizepräsident Andreas Herz im Verlaufe der einzelnen Betriebsbesuche. Die knapp 70 Mitarbeiter beschäftigende Rockmore International bemühe sich um Umweltfreundlichkeit und energiesparende Arbeitsweisen, stellte deren Geschäftsführer Hannes Sagmeister fest. Neben dem ursprünglichen Sektor der Gesteinsbohrwerkzeuge und Ausrüstungen für den Bereich Bergbau weiter Bohrer für die Sektoren Steinbrüche, Tunnelbau, Straßenbau sowie für die allgemeine Bauwirtschaft ins Sortiment aufgenommen werden. Knapp 20 Mitarbeiter beschäftigen die JET-Tankstellen von Günther Sorko, die ebenfalls auf dem Besuchsprogramm stand wie auch ein Abstecher ins Autohaus Kienzl, das heuer bereits zum sechsten Mal mit dem begehrtesten Preis unter den österreichischen Ford-Händlern ausgezeichnet wurde, dem Ford Chairmans Award. „Dieses Jahr konnten wir dabei vorallem im Bereich Service überzeugen“, so Firmenchef Helmuth Kienzl.

Geschäftsführer Felix Hageman begrüßte die Kammervertretung bei Eagle-Burgmann. Schwerpunkt dieser Judenburger Produktionsgesellschaft ist die Herstellung von aus Metall gefertigten Gleitringdichtungen, die hauptsächlich in Pumpen, Kompressoren, Rührwerken und einer Vielzahl anderer Maschinen in praktisch allen Industriebereichen eingesetzt werden. Weitere Besichtigungstermine dieser „WK on Tour“ folgten im Physikalischen Ambulatorium, das 45 Mitarbeiter beschäftigt und von Horst Rieger geleitet wird: „Patienten werden bei uns mit einer für sie indiuviduell abgestimmten Therapie behandelt“, so Rieger. Um dieses Ziel bestmöglich zu erreichen, beschäftige man ausschließlich hochqualifizierte Mitarbeiter, die mit Hilfe der modernsten medizinisch-technischen Ausstattung die Therapien durchführen.

Der letzte Abstecher führte zum neugegründeten Unternehmen „Murtal Reisen Jörg Pötschger“, das sich als kundenorientiert versteht und sein Hauptaugenmerk auf Verantwortung legt: „Sichere Beförderung und termingerechte Ausführung gehören zu unseren Grundsätzen, wobei nur umweltschonende Fahrzeuge zum Einsatz gelangen“, so Firmenchef Jörg Pötschger.

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Die Wirtschaft sagt Danke

„Herzlichen Glückwunsch allen Verantwortlichen wodurch der Fliegerhorst Hinterstoisser und damit die Region Murtal für zwei Tage zum aufregendsten Flugplatz der Welt gemacht wurde. Die Veranstaltung brachte enorme Wertschöpfung in die Region und viele Gäste haben die Steiermark als perfektes Urlaubsland kennengelernt“, so WK-Regionalstellenobmann Norbert Steinwidder.

Die Airpower16 ist Geschichte und schrieb Geschichte. Dank des unermüdlichen Einsatzes des Österreichischen Bundesheeres, des Land Steiermark und Red Bull wurde die unvergleichliche Faszination des perfekten Zusammenspiels von Mensch und Technik in allen Facetten dargestellt und erlaubt sich die Regionalstelle der Wirtschaftskammer angeführt von Obmann Steinwidder und Regionalstellenleiter Mag. Michael Gassner hierfür den herzlichsten Dank auszusprechen.

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Wirtschaftsbarometer Murtal: Konjunktur gewinnt an Fahrt

Die Erwartungen bezüglich Umsatz, Auftragslage und Investitionen entwickeln sich im aktuellen Wirtschaftsbarometer der WKO Steiermark positiv – damit verdeutlicht sich der konjunkturelle Aufschwung. Trotzdem überwiegt in der Gesamtbetrachtung immer noch die Unsicherheit: 5 Prozent der befragten Unternehmen gehen von einer Verschlechterung des allgemeinen Wirtschaftsklimas aus, 3 Prozent erwarten eine Besserung. Der Erwartungssaldo ist hiermit zum wiederholten Mal negativ (-2 Prozentpunkte), auch wenn sich eine Aufwärtsbewegung abzeichnet. „Und die meisten Trendpfeile zeigen nach oben“, betont der Präsident der WKO Steiermark: „Wir müssen zusehen, dass die Konjunktur jetzt weiter Fahrt aufnimmt. Mit Maßnahmen und mutigen Reformen, die den Unternehmern das Vertrauen in die Politik zurückgeben – einem , „Real Deal“ für unseren Standort.“

Die konjunkturelle Gesamtsicht ist und bleibt von Unsicherheit geprägt – die positiven Ansätze haben sich aber verdeutlicht. So lautet kurzgefasst die Quintessenz des aktuellen Wirtschaftsbarometers der WKO Steiermark. Demnach fallen die Einschätzungen der Unternehmer zum erwarteten Geschäftsverlauf bezüglich Umsatz (Saldo: +36,4 Prozentpunkte), Auftragslage (+36,7 Prozentpunkte), aber auch Investitionen (+22,9 Prozentpunkte) positiv aus, das erwartete Wirtschaftsklima wird allerdings weiterhin negativ beurteilt. Das Ergebnis im Detail: 5 Prozent gehen von einer Verschlechterung aus, 3 Prozent von einer Besserung. Unterm Strich ergibt das ein Negativsaldo von ‑2 Prozentpunkten, wobei auch hier der Trendpfeil eindeutig nach oben zeigt. Zur Erklärung: Diese Saldowerte werden berechnet aus den Unternehmen, die ihre Geschäftslage positiv bewerten, abgezogen jenen, die sie negativ beurteilen.

Steiermarkweit haben 712 Unternehmerinnen und Unternehmer an dieser großen Konjunkturumfrage teilgenommen. Sie spiegelt sämtliche Branchen, Regionen und Betriebsgrößen wieder und lässt darüber hinaus auch einen Vergleich mit bundesweiten Daten zu. Mit interessanten Einblicken, wie Regionalstellenobmann Norbert Steinwidder betont: „Im Murtal sind die Auswirkungen einer leichten Konjunkturerholung sichtbar, denn die meisten Salden konnten im positiven Bereich verzeichnet werden. Einzig die Erwartungen in Bezug auf die Entwicklung der Beschäftigung und der Verkaufspreise bleiben überwiegend negativ.“

So schätzen die Unternehmer die Geschäftsentwicklung ein

UMSATZ. Der Saldo des bisherigen Gesamtumsatzes liegt im 1. Halbjahr 2016 trotz Aufwärtstendenz knapp unter der Nulllinie: 37,2 % gaben bei der diesjährigen Frühjahresumfrage an, dass ihr Gesamtumsatz in den vergangenen 12 Monaten gestiegen ist, während 38,8 % mit Umsatzrückgängen zu kämpfen hatten (Saldo: ‑1,6 Prozentpunkte). Deutlich gebessert hat sich die Erwartungshaltung. Mit einem Erwartungssaldo von 36,4 Prozentpunkten weist das Murtal den zweithöchsten Wert im Regionenvergleich aus (optimistisch: 40,7 %; pessimistisch: 4,3 %).

AUFTRAGSLAGE. Auch 2016 schätzen die Unternehmen im Murtal ihre bisherige Auftragsentwicklung überwiegend positiv ein: Der Saldo fällt mit 18,9 Prozentpunkten nur etwas niedriger aus als 2015 und bleibt damit auf solidem Niveau. Der Erwartungssaldo klettert hingegen mit 36,7 Prozentpunkten auf den ersten Rang im Regionenvergleich: 40,7 % der befragten Betriebe erwarten demnach eine Verbesserung und nur 4,0 % eine Verschlechterung ihrer Auftragssituation.

PREISE. Der Druck auf die Verkaufspreise ist im Murtal nach wie vor hoch: Mit einem Saldo von ‑30,3 Prozentpunkten vermelden deutlich mehr Unternehmen eine Preissenkung (37,0 %) als eine Preiserhöhung (6,7 %) in den vergangen 12 Monaten. Der Preisdruck dürfte auch in naher Zukunft nicht nachlassen: Der Erwartungssaldo bleibt mit ‑31,6 Prozentpunkten klar im negativen Bereich und markiert den niedrigsten Wert im Regionenvergleich (Preise steigen: 7,7 %, sinken: 39,3 %).

INVESTITIONEN. Die Unternehmen im Murtal zeigen sich wieder investitionsfreudiger: Mit einem Saldo von 20,3 Prozentpunkten markiert das Murtal den Spitzenwert in der Steiermark. Auch für die Zukunft ist die Stimmung überwiegend positiv: Der Erwartungssaldo klettert auf 22,9 Prozentpunkte. Damit gehen nur 8,9 % der befragten Betriebe von einem Rückgang und 31,8 % von einem Anstieg ihres Investitionsvolumens aus.

BESCHÄFTIGUNG. Eine Aufwärtsbewegung gegenüber 2015 lässt sich auch bei den Einschätzungen zur Beschäftigtenzahl erkennen. Der Saldo des bisherigen Personalstandes steigt auf 18,4 Prozentpunkte. Trotz einer Saldoverbesserung bleiben die Erwartungen vorsichtig: 31,5 % der befragten Betriebe rechnen in den kommenden 12 Monaten mit einem Personalabbau und 29,5 % mit einer Personalaufstockung. Der Erwartungssaldo von ‑2,0 Prozentpunkten liegt damit weiterhin im negativen Bereich.

„REAL DEAL“ für unseren Wirtschaftsstandort

Damit die Konjunktur nun weiter Fahrt aufnimmt, müsse die Politik ein Zeichen für ein neues Vertrauensklima setzen. „Denn Konjunktur passiert bekanntlich zu einem großen Teil in den Köpfen“, betont Präsident Herk. „Die Bundesregierung hat hier einen New Deal angekündigt. Angesichts der ersten Rückfälle in alte Gepflogenheiten brauchen wir aber eher einen Real Deal – einen Pakt für Arbeit durch Investitionen und Entlastung der Wirtschaft, der das Gemeinsame vor das Trennende stellt. Leistung muss sich lohnen“, so der Präsident.

Investitionsfreibetrag und Investitionszuwachsprämie: Es ist unabdingbar, dass das Wirtschaftswachstum durch geeignete Maßnahmen angekurbelt wird. Eine wesentliche Säule dabei ist die Beseitigung des Investitionsstaus. Die WKO Steiermark macht sich hier für die Einführung eines Investitionsfreibetrags bzw. einer Investitionszuwachsprämie stark. Der Unternehmer würde dabei 10 Prozent seiner über dem Durchschnitt der drei letzten Kalenderjahre getätigten Investitionen vom Staat ersetzt bekommen. Damit sollte sich allein in der Steiermark das Investitionsvolumen um 70 bis 80 Millionen Euro steigern lassen, was rund 1.000 zusätzliche Arbeitsplätze bedeuten würde. Weiters machen wir uns für eine Anhebung der Grenze für geringfügige Wirtschaftsgüter auf 1.000 Euro stark, das würde vor allem Kleinunternehmer entlasten. Derzeit liegt die seit dem Jahr 1982 nicht mehr valorisierte Grenze bei 400 Euro. Eine dritte, aus Sicht der WKO längst überfällige Maßnahme wäre der Vorsteuerabzug für einen betrieblich genutzten Pkw. Auf Landesebene könnten mit einem eigenen Investitionszuwachsprämien-Modell, das derzeit in Salzburg in Umsetzung ist, Bundesmaßnahmen noch entsprechend verstärkt werden.

Beauftragte und Überprüfungen: In der Öffentlichkeit werden zwar seit Jahren Bestrebungen kundgetan, behördliche Überprüfungen zu bündeln und zu zentralisieren, die gelebte Praxis scheint jedoch eine andere zu sein. Es gibt derzeit über 100 sogenannte Beauftragte, die den Unternehmen in Österreich mehr als eine Mrd. € pro Jahr an Kosten bereiten. Das reicht vom Abfallbeauftragten bis hin zum Ersthelfer. Dazu ein Beispiel aus der Praxis eines Metallbearbeitungsbetriebs mit 140 Mitarbeitern, dieser braucht u.a. folgende Beauftragte:

  • einen Arbeitsmediziner,
  • eine Sicherheitsfachkraft,
  • einen Abfallbeauftragten,
  • zwei Brandschutzbeauftragte,
  • sieben Ersthelfer,
  • drei Sicherheitsvertrauenspersonen,
  • einen Arbeitspsychologen,
  • einen Umweltschutzbeauftragten sowie
  • einen Beauftragten nach der Norm EN1090 für die Stahltragewerk-Hersteller

Präsident Herk: „Einsparungen in diesem Bereich sind die günstigste Form der Wirtschaftsförderung, denn sie kosten lediglich den entsprechenden politischen Willen. Ist dieser Wille – der letztlich mehr Eigenverantwortung heißt – vorhanden, können 20 Prozent der Beauftragten ohne Probleme eingespart werden.“

 

Lohnnebenkosten: Österreich zählt zu den Ländern mit den höchsten Lohn- und Lohnnebenkosten. Das belastet die Wirtschaft und die internationale Wettbewerbsfähigkeit. Die Lohnverrechnung verursacht den Unternehmen einen enormen Aufwand. Deshalb müssen alle Potenziale zur Senkung der Lohnnebenkosten ausgeschöpft und neue Potenziale durch Kostenwahrheit und Strukturreformen geschaffen werden. Kurzfristig sollen die Lohnnebenkosten um 500 Millionen Euro reduziert werden, das entspricht 0,5% der Lohnsumme, und zwar insbesondere in den folgenden Bereichen:

 

  • Ersatzlose Streichung der Auflösungsabgabe
  • Senkung der Beiträge zum Familienlastenausgleichsfonds und des Nachtschwerarbeitsbeitrags
  • Senkung des Arbeitslosenversicherungsbeitrags
  • Mittelfristig sollen die Lohnnebenkosten durch Einführung einer arbeitgeberseitigen Pauschalabgabe von 25 Prozent gesenkt werden
  • Vereinfachung der Lohnverrechnung

„tax freedom day“

Am 21. August 2016 war es wieder soweit.

Wir arbeiten nicht nur mehr für den Staat!

Der Tax Freedom Day ist der erste Tag des Jahres, an dem ein durchschnittlicher österreichischer Steuerzahler genug Geld verdient hat, um die jährlichen Steuern und Abgaben zu bezahlen. Ab diesem Tag fließt das Einkommen des Steuerzahlers in seine eigene Tasche. Wie viele Abgaben und Steuern der durchschnittliche Steuerzahler an den Staat zu leisten hat, soll uns der Tax Freedom Day veranschaulichen.

Berechnet wird der Tax Freedom Day in dem alle Steuereinnahmen und Sozialabgaben eines Landes durch das Einkommen der Haushalte und Betriebe geteilt werden. Dieser Prozentsatz wird dann auf das Jahr – 365 Tage – umgerechnet.

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Nachruf – Landesinnungsmeisterstellvertreter außer Dienst, Malermeister Ernst THIELE  02.03.1943-27.07.2016

Malermeister Ernst Thiele hat die 3 jährige Malerlehre bei Malermeister Schicho in Murau absolviert. Anschließend arbeitete er als Malergeselle bei Malermeister Maier in Tamsweg. Die Malermeisterausbildung in Baden bei Wien schloss er mit der erfolgreich absolvierten Meisterprüfung 1969 ab. Von 1969 – 2005 war Thiele selbständiger Unternehmer in Murau. Er bekleidete zahlreiche Funktionen in seiner Interessenvertretung und erhielt die „Goldene Ehrennadel“ der Bundesinnung der Maler. Er war aktives Mitglied der Bürgergarde Murau und leidenschaftlicher Fliegenfischer. Ernst war Zeit seines Lebens mit Leib und Seele Maler. Nach seiner aktiven Zeit engagierte er sich beim Verein der Förderer des Österreichischen Malerhandwerks. Kürzlich fand die Urnenbeisetzung in Murau im Familienkreis statt. KommR. Bundesinnungsmeister außer Dienst Malermeister Josef Salzmann, Bundesinnungsmeisterstellvertreter Malermeister Andreas Denner und Landesinnungsmeister-Stellvertreter außer Dienst Malermeister Sepp Eibegger und Bezirksmeister Wolfgang Ostermann verabschiedeten sich neben zahlreichen BrachenkollegInnen bei Ernst Thiele ein letztes Mal.

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Zufriedene Bachwirt-Gäste krönten die Gastwirtefamilie Hölzl

“Essen ist ein Bedürnis, Genießen eine Kunst” dieses Motto gilt für den Traditionsgasthof “Der Bachwirt” in Knittelfeld. Anlässlich des neuen durchgeführten Wirte-Wettbewerb “Krone der Gastlichkeit” der Genuss Region Österreich setzten zufriedene Gäste der Jungwirtin Tanja, ihrem stolzen “Papa” Sepp Hölzl sowie dem gesamten Bachwirt-Team mit Rang eins in der Region “Murtal/Hochsteiermark” die Krone auf. Als empfohlener Lieferant freute sich darüber auch “Murbodenbauer” Thomas Schilhan. Hinter dem Knittelfelder Gastwirtbetrieb mussten sich “Steirereck” am Pogusch und “Roanwirt” in St. Lorenzen/Mzt. mit Silber und Bronze zufrieden geben. Der Obmann der Genussregion “Murtaler Steirerkäs” ÖR Matthias Kranz, WK-Regionalstellenleiter Mag. Michael Gassner und Genussregion Österreich-Murbodner Erdäpfel-Repräsentant Thomas Schilhan ließen es sich nicht nehmen der “Bachwirt-Familie” zu gratulieren. Sie dankten auch für ihr Engagement rund um die Verwendung der regionalen Produkte auf der traditionellen Speisekarte. 28 Genusswirte und rund 50 landwirtschaftliche Betriebe sorgen in unserer Genussregion für viel Regionalität. So funktioniert die Verbindung und das Zusammenwirken von Landwirtschaft und Wirtschaft und führt zum kulinarischen Genuss für den Konsumenten.

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Internationale Wirtschaft im Klassenzimmer – rechtzeitig fit werden für eine globalisierte (Wirtschafts-)Welt

WKO

Wirtschaft im Klassenzimmer

 

Verschmelzung Judenburg und Obdach-Weißkirchen: Raiffeisenbank Zirbenland ist nun Wirklichkeit geworden

 

Die Geburtsstunde der neuen Raiffeisenbank Zirbenland schlug am Freitag. Nach zwei gleichlautenden Beschlüssen der Institute von Judenburg und Obdach-Weißkirchen war die Verschmelzung vollzogen. Ein Jahr Vorarbeit war geleistet worden, um diese Fusion auf den Weg zu bringen, die dem Murtal nun eine weitere große Regionalbank mit einer Bilanzsumme von 436 Millionen Euro beschert. Wenngleich der offizielle Zusammenschluß erst im Herbst vollzogen sein wird, besticht die Raiffeisenbank Zirbenland – Namenspatron ist nicht umsonst der wuchtige und bis eintausend Jahre alte Baum – durch Zahlen: Ausleihungen in der Höhe von 279 Millionen Euro stehen Einlagen von 356 Millionen Euro gegenüber.

Die neue Regionalbank, die 20.000 Kunden betreut und knapp 90 Mitarbeiter beschäftigt, wird zudem über ein Eigenkapital von mehr als 51 Millionen Euro verfügen: „Gesetzlich vorgeschrieben wären 17 Millionen Euro. Diesen Wert übertreffen wir um das Dreifache und können so unseren Kunde absolute Sicherheit und Verlässlichkeit bieten“, stellte Vorstandsobmann Walter Galla fest, der diese Funktion noch bis kommenden Herbst ausüben wird. Dann tritt an die Stelle des bisherigen ehrenamtlichen Vorstandes ein hauptberufliches Vorstandsteam, das die Geschicke der Bank in die Hand nehmen wird.

Somit legte die Raiffeisenbank Judenburg am Freitag letztmalig ihre Bilanz. Die Einlagen ihrer Kunden betrugen zum Jahreswechsel 2015 über 212 Millionen Euro, die auf mehr als 20.000 Konten verwaltet werden. „Mit diesem Einlagenvolumen lag die Raiffeisenbank Judenburg im steirischen Ranking von 75 selbständigen Instituten an der 18. Stelle“, berichtete Geschäftsleiter Georg Moitzi. Neben den traditionellen Bankeinlagen in Form von Spar- und Giroeinlagen wurden rund 32 Millionen Euro an Wertpapieren verwaltet, dazu kommen über zwölf Millionen Euro, die in den Bausparkassenbereich investiert wurden.

Die Ausleihungen standen mit über 174 Millionen Euro, verteilt auf knapp 3.500 Konten, zu Buche. Die Raiffeisenbank Judenburg nahm mit diesen Ausleihungsvolumen in der Landesreihung des 19. Rang ein. Kredite wurden größtenteils von Unselbständig Erwerbstätigen in Anspruch genommen, ebenso von Handel und Gewerbe. Kleinere Kreditbeträge entfielen auf die Land- und Forstwirtschaft und öffentliche Stellen.

Geschäftsleiter Johannes Pernthaller berichtete über die Gewinn- und Verlustrechnung, wobei an Zinsen aus Kundenforderungen, Bankguthaben und Wertpapieren rund 4,4 Millionen Euro vereinnahmt werden konnten. Er bezifferte den letztendlichen Bilanzgewinn des Instituts für 2015 mit 446.000 Euro.

Mit der Verschmelzung zur Großbank „Zirbenland“ geht auch eine Phase langjähriger Funnktionärslaufbahnen zu Ende. Etwa jene von Vorstandsobmann Walter Galla, der seit dem Jahre 1999 an der Spitze der Raiffeisenbank Judenburg stand. Für sein verdienstvolles Wirken wurde er nicht nur mit der silbernen Raiffeisennadel geehrt sondern auch zum Ehrenobmann der Bank ernannt. Weitere Auszeichnungen konnten Peter Taucher und Friedrich Diechler entgegennehmen, die der Bank ebenfalls seit vielen Jahren in verschiedenen Funktionen gedient haben.

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Buchmann: „Die Steiermark soll Testregion für autonomes Fahren werden!“

 

Wirtschaftslandesrat Dr. Christian Buchmann zeigt sich erfreut über den heute von Infrastrukturminister Mag. Jörg Leichtfried präsentierten Aktionsplan für autonomes Fahren in Österreich: „Ich freue mich, dass Minister Leichtfried Nägel mit Köpfen macht und die Einrichtung von Teststrecken für selbstfahrende Autos zügig vorantreibt!“

 

Gleichzeitig bekräftigt Buchmann einmal mehr, die Steiermark zu einer Testregion für autonomes Fahren machen zu wollen: „Die Steiermark ist der Automotive-Standort Nummer eins in Österreich. Wir sind eine der innovativsten Regionen in Europa und haben Gesamtfahrzeug-Kompetenz von der Forschung und Entwicklung über das Design bis hin zur Produktion. Wir haben damit die besten Voraussetzungen als Testregion für autonomes Fahren!“

 

Der Landesrat verweist in diesem Zusammenhang auch auf die Beschlüsse der Steiermärkischen Landesregierung zur Unterstützung dieser Bemühungen. „Steirische Unternehmen sind federführend an der Entwicklung der Technologien für selbstfahrende Autos beteiligt. Das Thema bietet aber auch Wachstumschancen für unsere kleinen und mittleren Zulieferunternehmen“, so Landesrat Buchmann.

STARRUMMEL IN DER WIRTSCHAFTSKAMMER MURTAL

Roter Teppich, Ehrung und Applaus in der Judenburger Wirtschaftskammer Murtal: Im Mittelpunkt standen die „Stars of Styria“, die ihre Meister- und Lehrabschlussprüfung mit Auszeichnung bestanden haben.

„High Potentials“ nennt man Menschen, die einen Schuss mehr an Motivation und Engagement aufweisen als der Durchschnitt. Beispiele dafür sind jene, die ihre Lehrabschluss- und Meisterprüfung mit Auszeichnung bestehen:  Den „Stars of Styria“ rollt die Wirtschaftskammer deshalb den roten Teppich aus. Und Kammerdirektor Dr. Karl-Heinz Dernoscheg lobte die Ausgezeichneten in der Judenburger Wirtschaftskammer Murtal: „Sie sind diejenigen, die unsere Gesellschaft in Zukunft prägen.“ Die Facharbeiter und Meister, die sich durch ihr Können von der Masse abheben, haben sich auch nicht irgendwie durch die Schule und Lehre „gewurstelt“, sondern Leistung erbracht. „Macht die Meisterprüfung. Es ist schwer, aber es ist möglich“, riet ein junger Meister deshalb etwaigen Kollegen. Die meisten kürzlich zu Facharbeitern gewordenen „Stars“ wollen sich nämlich weiterbilden.

„Ich bin ein Bergbauernkind und wurde für‘s Arbeiten immer mehr gelobt, als für‘s Lernen. Dennoch habe ich den Beruf des Bäckers und Konditors erlernt und die Meisterprüfung mit  Auszeichnung abgelegt“, erzählte LAbg. Hermann Hartleb bei der Ehrung der „Stars of Styria“ aus seinem Leben. In seiner Sprechstunde werde er oft von Arbeitslosen gebeten, ihnen bei der Jobsuche behilflich zu sein, so Hartleb: „Darunter sind aber keine Facharbeiter, denn diese werden immer eine Arbeit finden.“ Dass den frischgebackenen Facharbeitern und Meistern der Erfolg treu bleibe, wünschte den Eifrigen auch LAbg. Liane Moitzi.

Die Ausgezeichneten

Facharbeiter:

Platten- und Fliesenleger Daniel Maier (Fliesen Kaiser GmbH), Spengler Gabriel Hasler (Nadine Hasler GmbH), Elektrotechniker Patrik Knapp (Murauer Stadtwerke GmbH),  Einzelhandelskauffrau Jutta Schnedl (Spar Österreich),  Zimmerer Christoph Stockreiter und Schalungsbauer Marco Unterweger (beide Gladik Bau GmbH), Zimmerer Kevin Zeiner (DI Ferdinand Holweg GmbH & Co KG), Einzelhandelskauffrau Ajeti Jehona (Wolfgang Marchler),

Mechatroniker Christoph Dier und Metalltechniker Oliver Quinz (Sandvik Mining and Construction GmbH), Bäckerin Yvonne Grasshoff (Peter Josef Pirker), Mechatroniker Thomas Trieb und Metalltechniker Lukas Grössing (voestalpine Weichensysteme GmbH), Tischler Martin Haissl (Holzbau Hickel Gmbh & Co KG), Metalltechniker Fabian Hausberger (Zellstoff Pöls AG), Kunststoffformgeber Marco Kollenz (SKF Sealing Solutions Austria GmbH),  Metalltechniker Georg Wilding (HAGE Sondermaschinenbau),  Metalltechniker Michael Miesbacher, Metalltechniker Stefan Sprung, Elektrotechniker Phillip Geiersberger, Werkstofftechniker Georg Wilding (alle Stahl Judenburg GmbH),  Industriekaufmann Patrick Zima (ATB Spielberg), Landmaschinentechniker Markus Reinmüller (Eichmann Landmaschinen),  Einzelhandelskauffrau Manuela Ofner (ORDIA Handels GmbH).

Roter Teppich

Die Meister oder Ausbildner haben die Lehrlinge auf ihrem Weg zum Facharbeiter und  mit sichtlichem Stolz über den Roten Teppich zur Ehrung begleitet.

Meister:

Baumeister Ing. Markus Schreimeier, Elektrotechnikermeister Christof Tischler, Elektrotechnikermeister Eric Pollhammer, Elektrotechnikermeister Uwe Thum, Fußpflegemeisterin Karin Pausch, Heizungstechnikermeister Roger Pichler,  Meister für Karosseriebau- und Karosserielackiertechnik Helmut Pressler,  Konditormeisterin Rosa Maria Puster,  Kraftfahrzeugtechnikermeister Klaus Schachner, Andreas Steiner, Michael Gruber und Simon Rauter, Mechatronikermeister für Maschinen und Fertigungstechnik Uwe Gantar,  Metalltechnikermeister für Metall- und Maschinenbau Dieter Prall und Markus Schaffer, Spenglermeister Otto Steinbauer und Immobilientreuhänder Ing. Josef Gladik.

Regionalstellenleiter Mag. Michael Gassner und seine Mitarbeiter Michaela Heimrath, Barbara Klade und Gert Rundhammer hatten die Feier für die „Stars“ und ihre Begleiter vorbereitet. Kammerrat Hans Peter Wimmer und Kammerrat Schmiedhofer gratulierten den Erfolgreichen. Schmidhofer abschließend: „Aktuell werden in den Bezirken Murau und Murtal in 420 Betrieben 1250 Lehrlinge ausgebildet. 490 Lehrlinge haben 2015 ihre Lehrabschlussprüfung abgelegt, 17 Prozent davon mit Auszeichnung.“

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Harald Mahrer zu Besuch im Murtal

Der Staatssekretär Harald Mahrer machte vor kurzem auf Initiative von NRabg. Fritz Grillitsch, Halt im Murtal. Diese Gelegenheit nutzten Bauern- und Wirtschaftsbund, um im Zuge dieses Besuchs eine Veranstaltung unter dem Motto: „Regionale Start ups – Risiken und Chancen der Ideenverwirklichung im Spannungsfeld der Geldbeschaffung“, zu organisieren. Im Rahmen dieses Events und passend zum Thema wurden verschiedene Finanzierungsprojekte aus dem Bezirk Murtal präsentiert.

Dies waren zum einen das Projekt „Bauernkraft“, welches von den Initiatoren des Projektes, Dr. Johanna Kaltenegger und Bernhard Edlinger vorgestellt wurde. Folgend präsentierte der Jungbauer David Kargl aus der Gaal den „Kühbrein Most“. Hier handelt es sich um eine Veredelung des altbewährten Mostgetränkes. Als drittes Projekt wurden Bühnensysteme des Unternehmens Stage Partner von Ing. Martin Penz vorgestellt. Anschließend hielt Mahrer sein Impulsreferat. Mahrer sprach die Probleme der ÖVP an und referierte auch über künftige Innovationen und Entwicklungen im technischen, als auch im wirtschaftlichen Bereich. Ebenso sprach sich Mahrer gegen die momentan existierende Bürokratie und gegen die hohen Steuerzahlungen aus. Er plädierte für eine vereinfachte Bürokratie, sowie für eine Auflösung des momentanen Förderdschungels, wenn es um Finanzierungen oder Unternehmensgründungen geht. Künftig setzt er sich für ein faires Steuersystem bei dem jeder Steuerzahler auch Leistungen in Anspruch nehmen kann. Zum Abschluss holte der Moderator des Abends, Ing. Bernd Hammer, den Bankdirektor Mag. Robert Liebminger, Norbert Steinwidder, Mag.(FH) Burkard Neuper und DI(FH) Leonhard Madl auf die Bühne. In kurzen Interviews fragte er die einzelnen Vertreter, welche Problematik es in den einzelnen Branchen gibt. Ebenso fragte Hammer die Vertreter nach ihren Wünschen für die Zukunft. Organisatoren der Veranstaltung waren Norbert Steinwidder und Leonhard Madl. Diese freuten sich auch über den Besuch des LAbg. Hermann Hartleb.

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Schalt-Jahr 2016: Wirtschaftsressort beschleunigt Wachstum mit 53 Mio. Euro

 

„Unternehmen können einen Gang höher schalten“ freuten sich LR Dr. Christian Buchmann und LAbg. Bgm. Hermann Hartleb gemeinsam mit Zeltweg-Vzbgm. Helmut Ranzmaier anlässlich einer Pressekonferenz im Hotel Hubertushof.

2016 ist nicht nur kalendarisch ein Schaltjahr. Heuer wird das Wirtschafts-wachstum in der Steiermark laut einhelligen Prognosen der Wirtschaftsfor-scher erstmals seit langem bei rund 1,5 Prozent liegen. Diese guten Aus-sichten, 53 Millionen Euro von der SFG und eine Reihe zukunftsweisender Entwicklungsmaßnahmen sollen Unternehmen im Land beflügeln, einen Gang zuzulegen und damit Wachstum und Beschäftigung in der Steiermark zu sichern.

 

Nach turbulenten Jahren zeigen die Konjunkturpfeile endlich wieder nach oben: „Die Zeichen stehen 2016 auf Wachstum. Ich möchte die steirischen Unterneh-merInnen motivieren, einen Gang höher zu schalten. Mit 53 Millionen Euro für För-
derungen und Finanzierungen unterstützen wir sie dabei“, so Wirtschaftslandesrat Christian Buchmann im „Schalt-Jahr“ 2016.

 

Besonderes Augenmerk auf die Menschen

Eine Wirtschaft ist immer nur so stark wie die Menschen, die sie betreiben. Deshalb setzt das Wirtschaftsressort 2016 auch einen Schwerpunkt im Bereich Qualifizierung: So wird die För-derungsaktion „Profi!Lehre“, die aus jungen Menschen dank Zusatzausbildungen High-Potentials macht, erweitert und steht nun 10.000 steirischen Lehrlingen in Hightech-Branchen offen. Auch im Bereich „Smart Production and Services“, also der zunehmenden Vernetzung und Digitalisierung in Industrie und Zulieferung, steht der Faktor Mensch im Mittelpunkt. Die SFG fördert im Rahmen eines Pilotprojektes die Entwicklung innovativer Qualifizierungskonzepte.

 

Am Sprung auf den Weltmarkt

Einen zweiten Schwerpunkt legt das Wirtschaftsressort auf die Internationalisie-rung. „Jeder zweite steirische Arbeitsplatz hängt unmittelbar von den Exporter-folgen unserer Unternehmen ab. Deshalb werden wir weiterhin heimische Unternehmen motivieren, den Sprung auf ausländische Märkte zu wagen und sie dabei unterstützen“, so Buchmann. Das Internationalisierungscenter Steiermark (ICS) wird 2016 den iranischen Markt bearbeiten, der nach der Aufhebung der jahrelangen Wirtschaftssanktionen neue Chancen bietet. Zudem werden die bisherigen Fokusregionen Norditalien, Dänemark und Südschweden weiter bearbeitet. Für Unternehmen, die auf die internationale Bühne drängen, steht mit der Förderungsaktion „Welt!Markt“ ein starkes Instrument für den Markteinstieg bereit.

 

Zwei Förderungs-Calls und Beteiligungskapital

Mit monetären Förderungen soll das Wachstum der heimischen Betriebe befeuert werden. So stehen 2016 zwei Förderungs-Calls im Bereich Forschung und Entwicklung mit einem Budget von 5,3 Millionen Euro am Programm. Auch das Beteiligungskapital für KMU, das finanzschwächeren, aber hochinnovativen Betrieben beigestellt werden kann, ist mit 16,9 Millionen Euro stark dotiert.

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GEFÖRDERTER SCHWUNG FÜR WIRTSCHAFT UND ZUSATZAUSBILDUNGEN UNTERNEHMER SOLLEN SPRUNG INS AUSLAND WAGEN: ÜBER „FÖRDERUNGEN FÜR DIE STEIRISCHEN REGIONEN“ SPRACH LANDESRAT DR. CHRISTIAN BUCHMANN IM RAHMEN EINER PRESSEKONFERENZ IM ZELTWEGER HUBERTUSHOF.

Er referierte über Förderungen und seine Aufforderung passte zum Schaltjahr: „Im Vorjahr wurde nur zögerlich investiert, heuer können die Betriebe einen Gang höher schalten“, so Wirtschaftslandesrat Dr. Christian Buchmann in einer Pressekonferenz im Zeltweger Hotel-Restaurant Hubertushof. Motivieren sollte die Betriebsinhaber, was die Wirtschaftsforscher – erstmals einig – prognostizieren: Das Wirtschaftswachstum in der Steiermark liegt bei 1,5 Prozent. Auch die 53 Millionen Euro von der Steirischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft (SFG) und einige Entwicklungsmaßnahmen sollen die Unternehmen beflügeln, einen Gang zuzulegen und damit Wachstum und Beschäftigung zu fördern.

Um Förderung geht es auch, wenn „Nachhilfe“ gebraucht wird: Buchmann weiß von den Lerndefiziten Jugendlicher, die von den Unternehmen allein nicht wettgemacht werden können. Die Zusatzausbildung „Profi!Lehre“ steht aber 10.000 steirischen Lehrlingen in Hightech-Branchen offen. Auch im Bereich „Smart Production and Services“, also bei der zunehmenden Vernetzung und Digitalisierung in Industrie und Zulieferung, geht es um Qualifizierung.

Als weiteren Schwerpunkt nannte Buchmannn die Internationalisierung. Weil jeder zweite steirische Arbeitsplatz unmittelbar von den Exporterfolgen der Unternehmen abhänge, will er heimische Unternehmer dazu bringen, den Sprung in ausländische Märkte zu wagen.  Derzeit gehe es nach Aufhebung der jahrelangen Wirtschaftssanktionen um den iranischen Markt. „2016 stehen zwei Förderungen im Bereich Forschung und Entwicklung mit einem Budget von 5,3 Millionen Euro auf dem Programm. Auch das Beteiligungsprogramm für Klein- und Mittelbetriebe, das finanzschwächeren, aber hochinnovativen Betrieben beigestellt werden kann, ist mit 16,9 Millionen Euro stark dotiert“, so Buchmann.

Außerdem sei das Breitband-Internet eine zentrale Aufgabe des Wirtschaftsressorts. Von der so genannten Breitband-Milliarde des Bundes werden heuer die ersten 300 Millionen investiert. Ein Viertel davon fließt in die Steiermark. Buchmann fasste zusammen:  „Die Steiermark kann mit dem ultraschnellen Breitband-Internet im Rennen – also konkurrenzfähig – bleiben, die Jugendlichen können mit der Zusatzausbildung die Auffahrt auf die berufliche Karriere schaffen.“

Buchmann, der auch für den Tourismus zuständig ist, lobte den ebenfalls anwesenden Landtagsabgeordneten Hermann Hartleb als Kämpfer: „Als es um die Airpower ging und Stimmen laut wurden, dass man das dafür nötige Geld anders besser ausgeben könne, ließ er nicht locker.“ Hartleb erwiderte: „Es wird immer Leute geben, die dagegen sind. Die Mehrheit ist dafür, und wer rechnen kann auch. Denn unterm Strich ist die Airpower ein finanzieller Höhenflug.“

Mag. Michael Gassner, Leiter der Wirtschaftskammer Murtal, und Vizebürgermeister Helmut Ranzmaier aus Knittelfeld diskutierten mit dem Landesrat nach dessen Referat noch über Probleme der Region und begleiteten ihn zu den Betriebsbesuchen, unter anderem in die Obersteierische Molkerei Knittelfeld und in den Hagebaumarkt Judenburg. (Gertrude Oblak)

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LR BUCHMANN IM MURTAL:2016 LÄSST MEHR INVESTITIONEN IM MURTAL ERWARTEN

2015 war in der Steiermark nur eine verhaltene Intesitionstätigkeit in der Wirtschaft zu verzeichnen. Das soll im heurigen Jahr besser werden. So jedenfalls die Meinung des steirischen Wirtschaftslandesrat Christian Buchmann, der am vergangenen Montag dem Bezirk Murtal einen Besuch abstattete. Rund 90 Millionen Euro seien derzeit bei der Steirischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den gesamten Bezirk angemeldet, mit deren Einsatz Projekte in verschiedenen wirtschaftlichen Branchen realisiert werden sollen. „Das lässt Optimusmus aufkommen“, so Buchmann, der in einer einleitenden Pressekonferenz ein Credo zur Durchführung der Airpower 2016 abgab:

„Mit dem Einsatz von 1,2 Millionen Euro durch das Land können wir mindestens neun Millionen Euro an Wertschöpfung hebeln. Allein das rechtfertigt schon die Abhaltung dieser Veranstaltung, der darüber hinaus noch eine immense touristische Werbewirksamkeit zukommt.

Um Chancengleichheit zwischen dem steirischen Zentralraum und den Regionen herzustellen, ist – so Buchmann – der Ausbau von Breitband-Internet eine zentrale Aufgabe des Wirtschaftsressorts. Von der sogenannten „Breitband-Milliarde“ des Bundes werden heuer die ersten 300 Millionen Euro investiert, rund ein Viertel davon fließt in die Steiermark. „Diese 70 Millionen sind ein erster wichtiger Schritt, damit wir die Ziele der steirischen Breitbahnstrategie erreichen und bis 2022 eine leistungsfähige Auffahrt auf den Datenhighway in allen Teilen des Landes sicherstellen können“, so Buchmann.

Weiterhin gestärkt werdeb Initiativen von Unternehmen in den steirischen Regionen. So wird beispielsweise „Lebens!Nah“, das Investitionsprogramm für Nahversorger fortgeführt. Dieses war mit mehr als 600 Beschlüssen 2015 das mit Abstand am stärksten nachgefragte Förderungsprodukt: „Auch der Regionalbonus bleibt aufrecht“, so Buchmann. Unternehmen, die abseits des Zentralraumes investieren, erhalten einen Bonus zur Förderung dazu.

Einen weiteren Schwerpunkt legt das Wirtschaftsressort auf die Internationalisierung. „Jeder zweite steirische Arbeitsplatz hängt unmittelbar von den Exporterfolgen unserer Unternehmen ab. Deshalb werden wir weiterhin heimische Unternehmen motivieren, den Sprung auf ausländische Märkte zu wagen“, unterstrich Buchmann. Das Internationalisierungscenter Steiermark wird 2016 den iranischen Markt bearbeiten, der nach der Aufhebung der jahrelangen Wirtschaftssanktionen neue Chancen bietet.

Mit monetären Förderungen soll das Wachstum der heimischen Betriebe befeuert werden. So stehen 2016 zwei Förderungs-Calls im Bereich Forschung und Entwicklung mit einem Budget von 5,3 Millionen Euro am Programm.

Abgerundet wurde der Aufenthalt des Wirtschaftslandesrates durch mehrere interessante Betriebsbesuche, die u.a. in das neue Reifezentrum der Obersteirischen Molkerei nach Spielberg, zum Verpackungshersteller Mondi nach Zeltweg, zu Allrad Horn und zum neueröffnete Hagebaumarkt nach Judenburg führten.

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Wirtschaftsbarometer: Erste Anzeichen  einer leichten Konjunkturerholung

 Kapazitätsauslastung, Auftragslage und Investitionen entwickeln sich im aktuellen Wirtschaftsbarometer der WKO Steiermark leicht positiv, trotzdem bleibt die Unsicherheit in der konjunkturellen Gesamtsicht vorherrschend: 21 Prozent der befragten Unternehmen erwarten eine Verschlechterung der Lage, nur 13 Prozent gehen von einer Besserung aus. Somit ist der Erwartungssaldo ein weiteres Mal negativ (-8 Prozentpunkte). Aber immerhin: Die meisten Trendpfeile zeigen nach oben. Für WK-Präsident Ing. Josef Herk der anlässlich eines gemeinsamen Pressegespräches mit LAbg. Bgm. Hermann Hartleb, RStO Norbert Steinwidder, WB-Obmann Karl Schmidhofer, RStO-Stv. Hans Wimmer und WK-Regionalstellenleiter Mag. Michael Gassner betonte das es erste Anzeichen einer leichten Konjunkturerholung gibt und in diesem Zusammenhang forderte diese jetzt vor allem mit investitionsfördernden Maßnahmen zu stärken. 

Erste positive Ansätze sind erkennbar – die konjunkturelle Gesamtsicht bleibt aber von Unsicherheit geprägt. So lautet kurzgefasst die Quintessenz des aktuellen Wirtschaftsbarometers der WKO Steiermark. Demnach fallen zwar die Einschätzungen der Unternehmer zum bisherigen Geschäftsverlauf bezüglich Investitionen (+5,2 Prozentpunkte), Auftragslage (+20), Kapazitätsauslastung (+27,8) und auch Beschäftigung (+7,4) im Saldo positiv aus, die wirtschaftliche Gesamtsicht wird allerdings weiterhin negativ beurteilt. Im Detail: 20,9 Prozent gehen von einer Verschlechterung aus, 12,7 Prozent von einer Besserung. Unterm Strich ergibt das ein Negativsaldo von -8,2 Prozent-punkten. Zur Erklärung: Diese Saldowerte werden berechnet aus den Unternehmen, die ihre Geschäftslage positiv bewerten, abgezogen jenen, die sie negativ beurteilen.

Die Umfrage ermöglicht direkte Vergleiche mit den bundesweiten Ergebnissen und bildet die gesamte Wirtschaft ab – vom Kleinstbetrieb bis zum Leitbetrieb. Mit interessanten Einblicken, wie der Präsident betont: „Das Konjunkturprofil von der Region Murtal ist zwar weiterhin durchwachsen, liegt in vielen Bereichen aber über dem Bundesschnitt. Getragen wird diese leichte Besserung vor allem von der Exportwirtschaft, also der internationalen Wirtschaftsdynamik, der Österreich leider noch immer hinterherhinkt. Um diese Lücke zu schließen braucht es eine neue Offenheit und Ehrlichkeit von Politik und Sozialpartnern gegenüber den vielen real existierenden Herausforderungen.“

So schätzen die Murtaler Unternehmer die Geschäftsentwicklung ein (RStO Norbert Steinwidder)

UMSATZ. Der Gesamtumsatz der befragten Unternehmen im Murtal blieb größtenteils konstant: 69,7 % gaben bei der diesjährigen Herbstumfrage an, dass der Gesamtumsatz in den vergangenen 12 Monaten unverändert blieb. Der leicht negative Saldo von ‑3,3 Prozentpunkten resultiert aus 13,5 % die sich über steigende Umsätze freuten, während sich 16,8 % mit sinkenden Umsätzen konfrontiert sahen. Die Erwartungen an das kommende Jahr sind mit einem Erwartungssaldo von 12,6 Prozentpunkten überwiegend von Optimismus geprägt.

INVESTITIONEN. Die Investitionsfreude der Unternehmen im Murtal zeigt sich getrübt: Mit einem Saldo von 5,2 Prozentpunkten liegt das Murtal unter dem Steiermarkschnitt von 6,0 Prozentpunkten. Für das kommende Jahr ist die Stimmung überwiegend pessimistisch: Der Erwartungssaldo fällt auf ‑17,2 Prozentpunkten. Im Detail gehen nur 27,1 % der befragten Betriebe von einer Zunahme und 44,3 % von einer Abnahme ihres Investitionsvolumens aus.

 

AUFTRAGSLAGE. Eine Aufwärtstendenz lässt sich bezüglich der Auftragssituation beobachten: Der Saldo der bisherigen Auftragslage steigt mit 20,0 Prozentpunkten über die Nulllinie. Auch der Erwartungssaldo klettert mit 4,9 Prozentpunkten in den positiven Bereich. 28,1 % der befragten Betriebe erwarten demnach eine Verbesserung und 23,3 % eine Verschlechterung ihrer Auftragssituation.

 

BESCHÄFTIGUNG. Etwas positiver als noch im Frühjahr 2015 angenommen gestaltet sich die Situation am Arbeitsmarkt im vergangenen Jahr: Der Saldo der bisherigen Beschäftigung steigt auf 7,4 Prozentpunkte. Von Pessimismus geprägt sind hingegen die Erwartungen: 43,5 % der befragten Betriebe rechnen in den kommenden 12 Monaten mit einem Personalabbau und 23,8 % mit einer Personalaufstockung. Der Erwartungssaldo von ‑19,7 Prozentpunkten deutet somit auf keine nachhaltige Entspannung der Arbeitsmarktsituation hin.

PREISE. Der Druck auf die Verkaufspreise ist im Murtal nach wie vor hoch: Mit einem Saldo von ‑19,1 Prozentpunkten vermelden mehr Unternehmen eine Preissenkung (44,8 %) als eine Preiserhöhung (25,7 %) in den vergangen 12 Monaten. Der Preisdruck dürfte auch in naher Zukunft nicht nachlassen: Der Erwartungssaldo ist mit ‑33,6 Prozentpunkten klar im negativen Bereich und markiert den zweitniedrigsten Wert im Regionenvergleich (Preise steigen: 8,3 %, sinken: 41,9 %).

Wirtschaft fordert Maßnahmen

Die Notwendigkeit tiefgreifender Systemreformen liegt für Ing. Josef Herk auf der Hand. Darüber hinaus brauche es aber auch ein Signal an die Unternehmerinnen und Unternehmer, „dass sich Leistung in diesem Land wieder lohnt und auch geschätzt wird“, betont der Präsident: „Die Politik muss ein Zeichen für ein neues Vertrauensklima setzten, denn Konjunktur passiert bekanntlich zu einem großen Teil in den Köpfen.“ Drei Punkte liegen ihm dabei besonders am Herzen:

Ø  Investitionen ankurbeln

„Wir müssen endlich das Wachstum ankurbeln und dazu braucht es neue Investitionen“, betont Josef Herk. Die WKO Steiermark macht sich hier für die Einführung eines Investitionsfreibetrags bzw. einer Investitionszuwachsprämie stark. Der Unternehmer würde dabei 10 Prozent seiner über dem Durchschnitt der drei letzten Kalenderjahre getätigten Investitionen vom Staat ersetzt bekommen. Damit sollte sich allein in der Steiermark das Investitionsvolumen um 70 bis 80 Millionen Euro steigern lassen, was rund 1.000 zusätzliche Arbeitsplätze bedeuten würde. „Weiters machen wir uns für eine Anhebung der Grenze für geringfügige Wirtschaftsgüter auf 1.000 Euro stark, das würde vor allem Kleinunternehmer entlasten“, so Präsident. Derzeit liegt die seit dem Jahr 1982 nicht mehr valorisierte Grenze bei 400 Euro. Eine dritte, aus Sicht der WKO längst überfällige Maßnahme wäre der Vorsteuerabzug für betrieblich genutzten Pkw.

Ø  Unternehmen entlasten

Weniger ist mehr, sollte das neue Motto des Gesetzgebers lauten. Das beginnt bei den (oft willkürlichen) behördlichen Überprüfungen und reicht hin bis zu einer weiteren Reduktion der Beauftragten sowie einer Entbürokratisierung auf Landesebene, wo die WKO mit „Zukunft 2020“ ein eigenes Reformpapier vorgelegt hat. Ein weiterer Punkt ist die oft schwierige Abgrenzung von Selbständigen und Unselbständigen, was nicht selten existenzbedrohende Nachzahlungen an die GKK zur Folge hat. „Das Minimum das jedem Unternehmer, ja jedem Bürger zusteht, ist Rechtssicherheit. Diese ist hier nicht gegeben, da die zuständige Schlichtungsstelle sich als zahnlos erwiesen hat. Hier braucht es Reformen“, so Herk. Weiters macht sich die Wirtschaft für Erleichterungen bei fallweiser Beschäftigung stark.

Ø  Standort wettbewerbsfähig halten

Mehr Flexibilität und Senkung der Lohnnebenkosten hieße das Gebot der Stunde. Zusätzliche Belastungsideen, wie eine flächendeckende Lkw-Maut, lehnt der Präsident kategorisch ab: „Das würde unterm Strich sämtliche Branchen und damit den gesamten Wirtschaftsstandort belasten.“ Notwendig dagegen seien Infrastruktur fördernde Maßnahmen, wie der Straßen- und Bahnausbau sowie die Breitbandoffensive. Dritter Bereich: Die Einhaltung eines fairen Wettbewerbs, vor allem bei öffentlichen Ausschreibungen. „Das Bestbieterprinzip muss hier endlich das Billigstbieterprinzip ablösen so der Wirtschafskammerpräsident.

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LR Christian Buchmann auf Bezirkstour

Wirtschaft, Tourismus, Europa und Kultur bringt Landesrat Christian Buchmann in seinem Ressort unter einem Hut. Dementsprechend verantwortungsvoll, abwechslungsreich und spannend ist sein Job innerhalb der steirischen Landesregierung. Dass der VP-Landesrat sein Ohr bei den Unternehmerinnen und Unternehmer, Tourismusverantwortlichen und generell bei den Menschen hat, hat er zuletzt anlässlich eines Murtal-Bezirksbesuchs bestätigt. Auf der Tagesordnung standen Betriebsbesuche bei Kögler Waagen in St. Peter/Judenburg und OTTRONIC Regeltechnik GesmbH. (Fohnsdorf) sowie ein Antrittsbesuch und Arbeitssitzung im neuen Büro von „Tourismus am Spielberg“ am Red Bull Ring. Als neuer Tourismuslandesrat hat sich Buchmann sehr viel vorgenommen und anlässlich eines Pressegespräches im Landhaus Wilhelmer die Förderung der Barrierefreiheit von steirischen Tourismusbetrieben präsentiert: „Mir ist es wichtig, dass auch Menschen mit besonderen Bedürfnissen ihren Urlaub ohne Probleme in der Steiermark verbringen können und sich hier wohlfühlen. Ich möchte, dass die gesamte Steiermark barrierefrei wird. Insgesamt stehen dafür zwei Millionen Euro an Fördermittel zur Verfügung.“ Über die Tourismusentwicklung in der Urlaubsregion Murtal zeigte sich Buchmann in Begleitung von LAbg. Bgm. Hermann Hartleb, Wirtschaftskammer-Regionalstellenobmann Norbert Steinwidder und Bgf. GR Alfred Taucher erfreut: „Rund 1.261.000 Nächtigungen sind sehr erfreulich. Was die durchschnittliche Aufenthaltsdauer von ausländischen Gästen, mehr als 51 Prozent davon kommen aus Deutschland, betrifft liegt die Region Murtal mit 4.7 Tagen über den Landesdurchschnitt. Inländer verweilen im Schnitt 3,3 Tage in der Region.“ Ziel von Buchmann ist es auch kleine und mittlere Skigebiete zu erhalten.

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Wirtschaftskammer „on Tour“: Obdacherland strotzt vor innovativen Projekten

Das Obdacherland beeindruckt nicht nur durch seine landschaftlichen Schönheiten und durch seinen Zirbenreichtum sondern steht auch für außergewöhnliche wirtschaftliche Innovationen. Das machte die „Wirtschaftskammer on Tour“ deutlich, die am vergangenen Donnerstag in der obersteirischen Markgemeinde halt machte.

„Karl – warm“ gab’s dabei von WK-Vizepräsidenten und Industriellenvereinigung-Spitzenfunktionär Benedikt Bittmann in Richtung seiner schwarzen „Parteifreunde“ Mitterlehner und Schelling, denen er fehlendes wirtschaftliches Denken und Handeln vorwarf. Im Mittelpunkt der massiven Kritik Bittmanns steht die Steuerreform, seines Erachtens auf den Rücken der Gewerbetreibenden ausgetragen und lediglich ein Scheingefecht, das die außergewöhnlich hohe Arbeitslosenrate und den enormen Schuldenberg Österreichs weiter anheize. Zudem auch die Registrierkassenverordnung, die schlampig vorbereitet sei und zu mehr Unsicherheit als zu Klarheit führe: „Die Wirtschaft Österreichs hat kein Problem, eher ist der Finanzminister ein Problem für die österreichische Wirtschaft“, so Bittmann in seinem Klartext.

Ganz anders der Kommentar der hochrangigen Kammerfunktionäre – begleitet wurde Bittmann von Regionalstellenobmann Norbert Steinwidder und Geschäftsführer Michael Gassner – zur Wirtschaft des Obdacherlandes: „Eine Region, die in ounkto Innovation ihresgleichen sucht!“ Konkret wurde dies bei Besuchen verschiedener Unternehmen konstatiert. Etwa bei der Maschinen- und Metalltechnik von Winfried Steiner, die mit der Herstellung von hochwertigen Pferdeboxen für Rennpferde und mit der Konzeption einer innovativen Bierzapfanlage für einen schnelleren Bierausschank Furore macht. Ein weiteres Beispiel liefert der Spezialmaschinenhersteller HAGE in Obdach, der mit seinen rund 100 Mitarbeitern mittlerweile zu einem Weltmarktführer in verschiedenen technischen Bereichen wurde und derzeit mit der Entwicklung eines hochkomplexen Gerätes für die Neurochirurgie das Tor in die Zukunft weit aufgestossen hat.

Weitere Betriebsbesuche galten der Tischlerei Baumgartner und der Bekleidungsfabrik Vogl sowie dem Modenhersteller Neuböck und der Maschinenfabrik Kober, in der jährlich rund 260.000 Rasenmäher von A bis Z hergestellt werden. Der Zusammenbruch der Baumax-Unternehmensgruppe hat hier zwar vorübergehend zu einem Einbruch auf der Abnehmerseite geführt, doch gezielte Gegenmaßnahmen sollten dieses Problem schon in absehbarer Zeit aus der Welt geschafft haben.

Regionale Probleme des Murtales artikulierte Regionalstellenchef Norbert Steinwidder. Im Vordergrund dabei die steigenden Arbeitslosenzahlen im Bezirk Murtal und das ungelöste demografische Problem der Abwanderung im Bezirk Murau: „Besonders wichtig ist es derzeit, der Jugend unsere Region schmackhaft zu machen, um eine Fortsetzung der unliebsamen Abwanderung und eine weitere Ausdünnung unserer Region zu verhindern“, so Steinwidder, der aus wirtschaftlicher Sicht eine „durchaus gute Stimmung“ verzeichnet, allerdings auch vor überhasteten Protesten bei Betriebsneugründungen und Ansiedlungen warnte. Ohne den Namen „Minex“ zu erwähnen sei gerade in diesem Bereich eine objektive Abwägung von Vor- und Nachteilen vorzunehmen: „Querschüsse und Gegenaktionen sollten nicht schon im Vorfeld geschürt werden, sondern zu jenem Zeitpunkt ins Spiel gebracht werden, der dafür vom Gesetz her vorgesehen ist“, so Steinwidder.

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Kolar/Hartleb/Steinwidder:„Die drohende Reduktion der Facharztpraxen für Urologie nehmen wir nicht widerstandslos hin!“

Nach der pensionsbedingten Schließung der Urologie-Facharztpraxis von Dr. med. Roland Mölzer in Judenburg droht die generelle Einsparung dieser Planstelle. Dementsprechend könnten für die Bezirke Murau und Murtal ab sofort nur mehr zwei anstatt bisher drei Urologie-Vertragsfachärzte zur Verfügung stehen. Jedenfalls sieht dies der aktuelle Regionale Strukturplan Gesundheit (RSG) mit Planungshorizont 2020 für die Versorgungsregion 66 (Bezirke Murau, Murtal) vor. Aus den RSG-Detailberechnungen geht hervor, dass die Planstelle in Judenburg eingespart werden soll und in den bisherigen Gesprächen hat die steirische Ärztekammer auch keine gegenteilige Meinung vertreten. Über dieses Vorgehen der Steirischen Gebietskrankenkasse sind die regionalen Abgeordneten Gabriele Kolar (SPÖ) und Hermann Hartleb (ÖVP), sowie der Obmann der Regionalstelle Murtal der Wirtschaftskammer Steiermark Norbert Steinwidder empört und haben eine gemeinsame regionale Offensive für eine Nachbesetzung der Planstelle in Judenburg gestartet.

LAbg. Vzbgm. Gabriele Kolar: “Die Reduktion der Facharztpraxen für Urologie von drei auf zwei Planstellen in der Region Obersteiermark West (Bezirke Murau und Murtal) wird von uns regionalen Abgeordneten nicht widerstandslos hingenommen. Gleichzeitig führen die Verantwortungsträger der Stadtgemeinde Judenburg seit Wochen Gespräche mit der Ärztekammer und der Steirischen Gebietskrankenkasse um die ärztliche Versorgung der Bevölkerung im Murtal weiter wie bisher zu gewährleisten.“

LAbg. Bgm. Hermann Hartleb: „Zwei Urologie-Fachärzte für mehr als 100.000 Einwohner in den Bezirken Murau und Murtal sind nicht zumutbar. Trotz der ständigen und wichtigen Aufforderungen Prostata-Vorsorgeuntersuchungen vorzunehmen verschlechtert sich im ländlichen Raum die fachärztliche Versorgung. Die Zuteilung in den Bezirken richtet sich seitens der Ärztekammer und Gebietskrankenkasse nach der Bevölkerungsanzahl. Leider nicht berücksichtigt werden die Entfernungen die vor allem im ländlichen Raum eine viel größere Rolle spielen. Das ist ein Zustand den ich nicht hinnehmen kann. Es kann nämlich nicht sein, dass der Knittelfelder nach Murau oder umgekehrt zum Urologen fahren muss. Ich fordere die Gebietskrankenkasse und Ärztekammer daher auf, die Zuteilung der Fachärzte neu zu überdenken und die Stelle in Judenburg wieder zu besetzen.“

Norbert Steinwidder (Obmann der WK-Regionalstelle Murtal): „Es ist sowohl für Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber unzumutbar, eine Strecke von Murau bis Knittelfeld zurücklegen zu müssen (Zeitfaktor, Kosten) um einen Urologenbesuch machen zu können. Erfreulicherweise wird sehr viel Werbung für Prostata-Vorsorgeuntersuchungen finanziert, wenn aber die Rahmenbedingungen hinsichtlich Erreichbarkeit des Arztes, Wartezeiten auf Termine und die Zumutbarkeit der Strecke nicht gegeben sind kann dieses Angebot nicht angenommen werden. Um lange Dienstfreistellungen für einen Arztbesuch zu vermeiden und unzumutbare Kosten zu verhindern fordere ich dringlichst die Nachbesetzung der Urologenplanstelle in Judenburg.“

Informationen:

LAbg. Vzbgm. Gabriele Kolar (0664/1109090)

LAbg. Bgm. Hermann Hartleb (0664/3577183) – Norbert Steinwidder (0664/1824427)

Steinwidder Norbert Kolar, Hartleb

 

 

 

Hermann Hartleb wurde wieder zum Landtagsabgeordneten angelobt

Anlässlich der letzten Landtagssitzung vor der Sommerpause kam es auch zur Angelobung von Mandataren der beiden Regierungsparteien. Im Beisein seiner Lebensgefährtin Waltraud Cecon sowie einer Abordnung der Gemeinde St. Georgen ob Judenburg wurde St. Georgen-Bürgermeister und ÖVP-Bezirksparteiobmann Hermann Hartleb in seine zweite Amtsperiode als ÖVP-Mandatar im Steirischen Landtag angelobt. Gratuliert haben dazu auch Bgf. GR Alfred Taucher sowie eine Abordnung der Mitarbeiterinnen der Landentwicklung Steiermark dessen Obmann Hartleb als Nachfolger von LR Seitinger seit Herbst 2014 ist. Wie schon in den letzten drei Jahren will Hartleb seinen politischen Schwerpunkt in der Stärkung des ländlichen Raumes, insbesondere der demographischen Entwicklung und Bündelung der Kräfte in der Region über alle Parteigrenzen hinweg legen.
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Formel 1-Wochenende in Spielberg war erfolgreich!
 
Buchmann: „Größtes Sportevent Österreichs ist Zugpferd für den Wirtschafts- und Tourismusstandort Steiermark.“

120.000 Besucherinnen und Besucher am gesamten Wochenende – davon 55.000 am Renntag. Damit war der gestrige Formel 1 Grand Prix von Österreich am Red Bull-Ring in Spielberg die größte Sportveranstaltung Österreichs in diesem Jahr. Wirtschafts- und Tourismuslandesrat Dr. Christian Buchmann zieht daher zufrieden Bilanz: „Das Formel 1-Wochenende mit dem spannenden Rennen war auch heuer wieder eine perfekte Werbung für die Steiermark in der ganzen Welt. Davon profitieren die Wirtschaft und der Tourismus nachhaltig!“

Buchmann betont die Rolle der Motorsport-Königsdisziplin als Zugpferd, verweist in diesem Zusammenhang aber auch auf den Ganzjahresbetrieb am Red Bull-Ring. „Das AC/DC-Konzert, die deutsche Tourenwagenmeisterschaft und das Red Bull-Airrace sind nur einige der weiteren Highlights, die heuer stattfinden und nächstes Jahr kommt mit dem WM-Lauf im Moto-GP ein weiteres dazu“, so Buchmann. Durch die internationalen Großereignisse profitieren die Region und die gesamte Steiermark.
Laut einer Studie des Wiener ICEI-Instituts wurden allein durch die Formel 1-Rückkehr 483 neue Vollzeitarbeitsplätze in Österreich geschaffen, 402 davon in der Steiermark. Durch die Investitionen von Red Bull am Ring und in touristische Projekte in der Region werden jährlich rund 1.600 Arbeitsplätze gesichert. Die Zahl der Ankünfte und Nächtigungen ist in der Urlaubsregion Murtal im Juni 2014 durch die Rückkehr der Formel 1 um 42 Prozent gegenüber 2013 gestiegen. Auch die Wertschöpfungseffekte sind enorm. Die zusätzliche Wertschöpfung aus dem laufenden Betrieb in Spielberg und den damit verbundenen Tourismusprojekten in der Steiermark beträgt rund 56 Millionen Euro pro Jahr.
„Der Red Bull-Ring ist eine Mutinjektion, der eine allgemeine Aufbruchstimmung in die Region bringt. Die Investitionen von Red Bull lösen damit weitere Investitionen von privaten Gewerbe- und Tourismusbetrieben aus, durch die Wertschöpfung und Arbeitsplätze entstehen“, so Landesrat Buchmann abschließend.

Bild zeigt Fritz Grillitsch und Reinhold Lopatka,

ORF Mann Hannes Kargl und Fritz Grillitsch,

ORF Mann Hannes Kargl und Fritz Grillitsch,

Fritz Grillitsch und Krone Fotograf Josef Pail,

Bild zeigt Hermann Hartleb,

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Talk im Turm mit Josef Riegler:

Der Vordenker, der immer mehr Recht bekommt

Von der globalisierten Wirtschaft, über den nach wie vor nicht gezähmten Raubtierkapitalismus, über Klimawandel und das umstrittene Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA bis hin zur aktuellen Bundes- und Landespolitik spannte sich der Bogen einer Neuauflage der Diskussionsreihe „Talk im Turm“, die am vergangenen Dienstag einen wahren Vordenker zu Gast hatte, Vizekanzler a.D. Josef Riegler. Seine vor Jahrzehnte bereits propagierte „Ökosoziale Marktwirtschaft“, die mancherorts ein radikales Umdenken von wirtschaftlicher Profitgier und dem ungezüngelter Verschwendung begrenzter Naturressourcen abverlangt, hat dem Zeitgeist Paroli geboten. Mehr denn je erscheint es heute notwendig, die Wichtigkeit eines aufeinander abgestimmten ökonomischen, sozialen und ökologischen Handels zu erkennen und umzusetzen, um einem drohenden globalen Crash zu entkommen.

Riegler, gebürtiger Judenburger, der heute national wie international als programmatischer Vater der Ökosozialen Marktwirtschaft gilt, setzte als erster Politiker das Konzept der „Nachhaltigkeit“ in die Tat um, bevor es zum Modewort verkommen sollte, mit dem sich heute wohl fast alle politisch Tätigen schmücken. Und der heute 76-jährige Vordenker ist längst nicht müde, immer wieder die fehlgeleiteten Entwicklungen anzuprangern: Etwa das krasse Mißverhältnis zwischen Realwirtschaft und Finanzwirtschaft, die hohe Steuerlast auf dem Faktor Arbeit, die überbordende Bürokratie, die wie ein Geschwür weiterwächst oder die Verantwortung, die jeder einzelne gegenüber der Umwelt hat.

Moderierte vom Bezirkschef der Wirtschaftskammer, Norbert Steinwidder entspannte sich so zu abendlicher Stunde ein hochinteressanter „Talk“ am höchste Punkte der Stadt, der Riegler auch so manchen Fortschritt im „Handeln der Mächtigen“ erkennen ließ, etwa die Einbeziehung ökosozialer Ideen in UNO-Programm der kommenden Jahrzehnte, zahllose Bestätigung der Richtigkeit seiner Thesen durch hochkarätige Wissenschafter auf internationaler Ebene oder die jüngst im neuen Parteiprogramm der Volkspartei aufgenommenen Grundsätze ökosozialen Handelns, das für Riegler seit seinem ersten Gedankenanstoß gleichgeblieben ist: „Die ökosoziale Marktwirtschaft ist das Suchen nach der richtigen Balance zwischen einer wettbewerbsstarken Wirtschaft, der konkreten Wahrnehmung sozialer Verantwortung im Sinne der Solidarität und der Ökologie im Sinne der Verantwortung für eine lebenswerte Umwelt, auch für künftige Generation“, so der in St.Peter ob Judenburg aufgewachsene Vordenker, der namens der veranstaltenenden Raiffeisenbank Judenburg von deren Chef Georg Moitzi begrüßt wurde. Unter den zahlreichen Zuhörern und Diskutanten sah man neben etlichen Bürgermeistern auch Nabg. Fritz Grillitsch, Labg. Hermann Hartleb sowie den steirischen Wirtschaftsbund-Direktor Kurt Egger.

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Spitzenstimmung im WK-Saal: Judenburger Wirtschaftsbund ließ Murauer Bock springen

Wolfgang Toperczer hat mit seinem Murauer Amtskollegen gleichgezogen. Wie Thomas Kalcher schaffte es auch der Judenburger Stadt-Vize, den Murauer Bock bereits nach zwei kräftigen Hammerschlägen springen zu lassen – oder besser gesagt, vollmundig aus dem Fass rinnen zu lassen. Damit war auch gleich der erste Höhepunkt des Bockbieranstichs des Judenburger Wirtschaftsbundes gesichert, zu dem dieser am vergangenen Montag gemeinsam mit Raiffeisenbank Judenburg, Murauer Brauerei und Murtaler Zeitung in den Saal der Judenburger Wirtschaftskammer eingeladen hatte.

Unter prominenter Beteiligung: LAbg.Hermann Hartleb war ebenso unter den Verkostern zu finden wie Wirtschaftsbund-Direktor Kurt Egger nebst einer Vielzahl heimischer Unternehmer und Wirtschaftstreibender, die sich diesen Abend nicht entgehen lassen wollten. Moderiert von Maria Staller drückten dem Event die „Stohlis“ den musikalischen Stempel auf, humoristisch waren die Kabarett.Barden Gloggi & Schicho an der Arbeit und ließen so die Gäste für die nachfolgenden Stunden so richtig in Stimmung kommen.

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Landesrat Buchmann auf Visite im AiZ Unternehmerzentrum

Anlässlich seiner kürzlich durchgeführten Bezirkstour machte Wirtschaftslandesrat Dr. Christian Buchmann in Begleitung von LAbg. Bgm. Hermann Hartleb, WB-Bezirksobmann KR Ing. Bernd Hammer, Landeschef der Jungen Wirtschaft Mag. (FH) Burkhard Neuper und WB-Organisationsreferent Peter Scheriau auch im AiZ Unternehmerzentrum der Familie Rieger in Zeltweg Station. Geschäftsführerin Helene Rieger gab dabei Einblick in diesen für die gesamte Region mit 40 angesiedelten Betrieben voll ausgelasteten und dementsprechend äußerst wichtigen Unternehmensstandort. Buchmann zeigte sich begeistert und freute sich, dass die Betreiber einen Umbau von 400 Quadratmeter in Angriff nehmen, sondern auch einen Zubau bzw. eine Erweiterung um 400 Quadratmeter planen. Die neuen Flächen sind ebenfalls bereits zu 100 Prozent ausgelastet.

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Team Herk auf Murtal-Tour:
Wirtschaftstreibende sind nicht die Bankomaten der Nation

Drei Schlagworte sind es, auf die der Präsident der steirischen Wirtschaftskammer setzt: „Wir müssen entlasten, vereinfachen und ankurbeln“, so Josef Herk, zusammen mit Wirtschaftslandesrat Christian Buchmann und den WK-Repräsentanten der Obersteiermark am vergangenen Freitag im Murtal „on Tour“. Mit dem markigen Sager „Wirtschaftstreibende sind nicht die Bankomaten der Nation“ wies Herk bei einem Pressegespräch im Landgasthaus Wilhelmer in Aichdorf einmal mehr auf einen „Un-Zustand“ im Hause Österreich hin: „Überbordende Bürokratie, ständig neue Belastungsideen und die hohe Abgabenlast werden zu einem immer größeren Klotz am Bein der Unternehmerschaft. Unsere heimischen Betriebe brauchen wieder mehr Chancen und weniger Belastungen“, so Herk.
Dass die heimische Wirtschaft der Motor jeder weiteren Entwicklung in der Steiermark sei, ist für Wirtschaftslandesrat Christian Buchmann klar: Die Wachstumsprognosen für 2015 seien positiv, die Zahl der Erwerbstätigen im Lande sei derzeit so hoch wie nie zuvor: „Trotz dieser positiven Entwicklung stehen wir vor dem Phänomen, dass auch die Arbeitslosigkeit weiter steigt“, so Buchmann. Das „Team Herk“ für die bevorstehenden Wirtschaftskammerwahlen vertrete daher drei Leitziele: „Wir müssen entlasten, denn mit einer Abgabenquote von mehr als 45 Prozent zählt Österreich zu den absoluten Hochsteuerländern. Hier ist eine spürbare Trendumkehr unvermeidbar“, betonte WK-Präsident Josef Herk. Dazu müsse der heimische Bürokratiestadel deutlich vereinfacht werden: „Die Zahl der Vorschriften und Verbote wird größer und größer. In Österreich hat sich ein Evaluierungsmoloch breit gemacht, der unseren Unternehmen nicht länger zumutbar ist“, unterstrich Herk, der einmal mehr auch die hohen Lohnnebenkosten kritisiert. Seine Devise: „Mehr Jobs durch weniger Lohnnebenkosten!“
Wirtschaftsbund-Bezirksobmann Bernd Hammer und WK-Regionalchef Norbert Steinwidder, Urheber zahlreicher Initiativen in den vergangenen Jahren, um den Wirtschaftsstandort Murtal zu verbessern, riefen zu mehr Eigenverantwortung auf: „Wir kämpfen an allen Fronten und versuchen, mit innovativen Ideen den Standort zu verbessern und werden dies gemeinsam mit Josef Herk weiter tun!“
Die Investitionen rund um das „Projekt Spielberg“ würden gemeinsam mit den Doppel-WM-Veranstaltungen am Kreischberg als Wachstumsmotoren für die Region sorgen. Wirtschaftslandesrat Christian Buchmann bilanzierte: „Durch die Investitionen werden jährlich rund 1.600 Arbeitsplätze rund um das Projekt Spielberg, die Rennstrecke und die einzelnen Tourismusprojekte gesichert.“ Alleine heuer seien 267 neue Arbeitsplätze an der Renn- und Teststrecke sowie in Freizeit- und Tourismusbetrieben in der Region geschaffen worden.
„Neben den klassischen Infrastruktur-Themen Straße und Schiene konnten auch beim Breitband-Ausbau in den letzten Jahren Akzente gesetzt werden. Die Doppel-WM am Kreischberg war Anlass für eine Breitbandinitiative, die nachhaltig die Situation im betroffenen Gebiet verbessert hat“, so Buchmann. Das Land Steiermark allein könne jedoch nicht die gesamte finanzielle Last tragen: „Daher bestehen wir auf die zugesagten Mittel der Bundesregierung“, unterstrich der Wirtschaftslandesrat.
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Starkes Team Herk

Ein Team. Eine Mission. Eine klare Rechnung.

„Mit uns kannst Du rechnen´, so lautet der Slogan der Wirtschaftsbund-Kampagne für die Wirtschaftskammerwahl 2015 und ist zugleich auch das Motto des politischen Programms des Wirtschaftsbund Steiermark. Die Rechnung für die das Team Herk mit Josef Herk als Spitzenkandidat im Interesse der steirischen Wirtschaft kämpft, stellt ganz klar die drei wesentlichen Anliegen für heimische Unternehmer in den Vordergrund: ENTLASTEN + VEREINFACHEN + ANKURBELN = STARKE WIRTSCHAFT“, erklärt Buchmann.

Überbordende Bürokratie, ständig neue Belastungs-Ideen und die hohe Abgabenlast werden zu einem immer größeren Klotz am Bein der Unternehmerschaft. Unsere heimischen Betriebe brauchen wieder mehr Chancen und weniger Belastungen. Im Sinne der steirischen Wirtschaft verfolgt das TEAM HERK weiterhin drei Leitziele:

Entlasten

Mit einer Abgabenquote von über 45 Prozent zählt Österreich zu den absoluten Hochsteuerländern Europas. Unser Ziel: wir als Wirtschaftsbund wollen endlich eine spürbare Trendumkehr. Leistung muss sich wieder lohnen.

Vereinfachen

Die Zahl der Vorschriften und Verbote wird größer und größer – ein Evaluierungsmoloch, der unseren Unternehmern nicht länger zumutbar ist. Unser Ziel: Wir machen uns stark für weniger Bürokratie und mehr unternehmerische Chancen.

Ankurbeln

Ein echter Jobkiller sind die hohen Lohnnebenkosten. Unser Ziel: wir fordern ein klares Bekenntnis zur Entlastung der Unternehmer. Mehr Jobs durch weniger Lohnnebenkosten muss die Devise lauten.

„Im Namen unseres Teams steckt mein Name und damit gebe ich auch meine persönliche Garantieerklärung an die steirischen Unternehmerinnen und Unternehmer, nämlich dass Einsatz und Leistungsbereitschaft ein hoher Wert sind, der sich in unserem Land lohnen muss. Dafür kämpfe ich gemeinsam mit einem starken Team“, erklärt Josef Herk.

Industrie- und Gewerbestandorte, die am hochrangigen Verkehrssystem angeschlossen sind oder an großen Verkehrsachsen liegen haben klare Vorteile. „Ziel muss es daher sein, mit durchdachten Maßnahmen die Standortnachteile innerhalb der Region zu kompensieren. Das trifft speziell auf das Murtal zu“, so Präsident Herk.

Red Bull Ring und Doppel-WM als Wachstumsmotoren für die Region

Seit der Eröffnung des Red Bull Rings 2011 steht das Projekt Spielberg als Leitprojekt für die Region Murtal und die Steiermark. „Durch die Investitionen werden jährlich rund 1.600 Arbeitsplätze rund um das Projekt Spielberg, die Rennstrecke und die einzelnen Tourismusprojekte gesichert. Alleine heuer wurden 267 neue Arbeitsplätze an der Renn- und Teststrecke sowie in Freizeit- und Tou-rismusbetrieben in der Region geschaffen““, freut sich Buchmann.

„Neben den klassischen Infrastruktur-Themen Straße und Schiene haben wir vor allem beim Breitband-Ausbau in den letzten Jahren Akzente setzen können. Die Doppel-WM am Kreischberg war Anlass eine Breitbandinitiative zu starten, welche nachhaltig die Situation im betroffenen Gebiet verbessert. Jedoch können wir als Land Steiermark nicht die gesamte Last tragen. Deshalb fordern wir auch den Bund auf, sich daran zu beteiligen. Wir bestehen auf die zugesagten Mittel der Bundesregierung“, zeigt sich Wirtschaftslandesrat Buchmann kämpferisch.

Regionale Initiativen stärken den Standort 

WB-Bezirksobmann Bernd Hammer und WK-Regionalstellenobmann Norbert Steinwidder konnten in den letzten Jahren zahlreiche Initiativen setzen, um den Wirtschaftsstandort Murtal zu verbessern.

„Wir kämpfen an allen Fronten. Ob Murtalbahn oder Kraft.crowd – mit innovativen Ideen können wir den Standort verbessern. Als regionale Vertreter des Wirtschaftsbunds sind wir den Unternehmerinnen und Unternehmern verpflichtet. Wir laden alle dazu ein an der Entwicklung unserer Region mitzuarbeiten, anstatt gute Initiativen zu blockieren. Mit Josef Herk kommt unser Spitzenvertreter in der Wirtschaftskammer aus unserer Region. Er weiß, was es heißt anzupacken, um unseren Bezirk als Wirtschaftsstandort zukunftsfit zu halten“, so die beiden Vertreter.

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„Talk im Turm“ mit Landtagspräsident Franz Majcen:Kurzzeit-Judenburger mit Gedanken über Langzeit-Politik

Nach längerer Pause hieß es vor wenigen Tagen wieder, in luftigen Höhen zu diskutieren. Die von Wirtschaftsbund Murtal und Raiffeisenbank Judenburg getragene Reihe „Talk im Turm“ hatte einen „Kurzzeit-Judenburger“ zu Gast, der sich ausführlich mit Fragen einer Langzeit-Politik auseinandersetzte. Einer, von dem man annehmen kann, daß er weiß, wovon er spricht: Landtagspräsident Franz Majcen, ehemals Hauptschuldirektor in Fürstenfeld und seit jungen Jahren innerhalb der ÖVP politisch tätig. Der gebürtige Oststeirer hatte in seiner Jugend zwischendurch den Schulstandort gewechselt und einige Zeit am Judenburger Gymnasium gebüffelt, im Landesschülerheim Schloß Liechtenstein gewohnt und dabei viele Kontakte geschlossen, an die er sich heute noch gut erinnert.

„Wenngleich sich vieles geändert hat“, gestand der gelernte Lehrer vor großem Publikum auf der Anhöhe des Stadtturmes nach kurzen Begrüßungsworten von WB-Bezirkschef Bernd Hammer und Raiffeisen-Vorstand Georg Moitzi, um gleich in medias res einzutauchen. Die Frage aller Fragen nach Sinn oder Unsinn der Gemeindestrukturreform war dabei rasch gestellt: Er hätte sich eine etwas andere Vorgangsweise gewünscht, allerdings hätte dies bei allen Beteiligten mehr Offenheit und Ehrlichkeit erfordert, so Majcen. „Man können schwer von liebgewordenen Strukturen loslösen und verbinden dies nicht selten mit persönlichen Befindlichkeiten. Die aber sollten hier keinen Stellenwert haben“, unterstrich der Landtagspräsident in einer gleichzeitigen Retrospektive auf die Gemeindezusammenlegungen in der Ära des „alten Krainer“: „Was damals geschah, war revolutionär, aber wenig von Mitsprache getragen. Die Fusionen, die uns mit Jahreswechsel bevorstehen, sind weit weniger spektakulär und nachhaltig. Der Unterschied liegt nur in den vielen neugeschaffenen Einspruchsmöglichkeiten, die es in den Sechzigern nicht gab.“ Moderiert von Barbara Kompöck zog sich der Faden der Themen von Bildung und Schule über soziale Gerechtigkeit bis zu politischer Moral und der unvermeidlichen Frage, wie lange die Reformpartnerschaft „Marke Steiermark“ noch Bestand haben werde.Abschließend wie immer bei den Netzwerktreffen über den Dächern Judenburgs ging’s an den Smalltalk bei ausgezeichnetem Buffet; unter den vielen Teilnehmern sah man auch Labg.Hermann Hartleb, BH Ulrike Buchacher, WK-Direktor Karlheinz Dernoschegg, Murtal-Kammerchef Norbert Steinwidder und Vizebürgermeister Wolfgang Toperczer. (Waldhuber)

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Weitere Fotos siehe unter: http://murtal.stvp.at/2014/09/23/talk-im-turm-mit-landtagspraesident-franz-majcen-kurzzeit-judenburger-mit-gedanken-ueber-langzeit-politik/

 

 

 

 

Der Druck auf die Klein- und Mittelbetriebe bleibt groß

Wirtschaftskammerpräsident Ing. Josef Herk, WK-Regionalstellenobmann Norbert Steinwidder und Regionalstellenleiter Mag. Michael Gassner präsentierten anlässlich eines Pressegespräches in der Regionalstelle Murtal der Wirtschaftskammer Steiermark die Ergebnisse des Konjunkturbarometers Murtal Sommer 2014 und sprachen dabei auch aktuelle wirtschaftspolitische Angelegenheiten an.