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Peter Rieser einstimmig im Präsidentenamt bestätigt

Seit dem Jahr 1919 gibt es das Österreichische Schwarze Kreuz welches seit einem Jahrhundert unendlich viel Gutes getan und entscheidend dazu beigetragen hat, dass für die in den beiden Weltkriegen Gefallenen würdige Begräbnisstätten geschaffen und erhalten wurden. Es handelt sich dabei entsprechend des Vereinsgesetzes um einen überparteilichen und überkonfessionell geführten Verein der gemeinnützige Zielsetzungen verfolgt. Mit Sitz  in Wien erstreckt sich die Tätigkeit sowohl auf das In- als auch auf das Ausland. Nach seiner langjährigen hauptamtlichen Tätigkeit als Geschäftsführer des Schwarzen Kreuz  in der Steiermark hat der ehemalige VP-Bundesrat und langjähriger Landtagsabgeordnete Peter Rieser schon seit mehreren Amtsperioden die Führung der Leitungsorgane als ehrenamtlicher Präsident des Schwarzen  Kreuz Österreich übernommen. Kürzlich wurde der Obdacher anlässlich einer Kuratoriumssitzung einstimmig in eine weitere 3-jährige Amtsperiode gewählt. Gemeinsam mit Generalsekretär Alexander Barthou und Bundessyndikus Georg Karasek hat Rieser dafür auch eine richtungsweisende Statutenänderung vorbereitet die von den Kuratoren auch einstimmig angenommen wurde. Rieser informiertee über die abgelaufene fünfjährige ÖSK-Funktionsperiode und hob dabei die Höhepunkte des Kriegsopfergedenkens im In- und Ausland hervor, die im Vorjahr mit dem 100-Jahr Jubiläum der Gründung des Vereines 1919 und der Gedenkveranstaltung im Heeresgeschichtlichen Museum ihren Höhepunkt fanden. Zum Schwerpunkt seiner Ausführungen zählte der Blick in die Zukunft: „Die ältere Generation wird durch die Jugend abgelöst, die wenig bis kaum Beziehung zu Krieg und Entbehrungen hat. Auch die Friedhofsbesuche zu Allerheiligen nahmen in den letzten Jahr ab, was sich wiederum auf das ÖSK-Spendenaufkommen und damit eng verbunden auf die Kriegsgräberpflege niederschlägt. Abhilfe kann daher nur das vermehrte Einbinden von Jugendlichen in die Arbeit des Schwarzen Kreuzes schaffen, denen damit der Zusammenhang zwischen historischen Ereignissen und den unzähligen Kriegstoten vermittelt werden soll. Am Beispiel der Schulen in Klosterneuburg und Mattersburg hat das ÖSK bereits Akzente gesetzt, die sich lohnen weiterverfolgt zu werden.“ Die Neuwahl ergab an der Seite von Rieser einige neue Gesichter. Neuer Vizepräsident ist der Unternehmer Friedrich Ehn (NÖ) der neben den bisherigen Stellvertretern Stefan Karner und Walter Murauer dem Kuratorium angehört. An der Seite von Generalsekretär Oberst i. R. Alexander Barthou arbeiten ab sofort Gerhard Artl und Ernst Bachner als Stellvertreter. Gerhard Gürtlich  (Finanzreferent) und Präsidialmitglied Isabella Brandauer gehören ebenfalls dem neuen Führungsgremium ebenfalls an. Als steirischer Geschäftsführer des Schwarzen Kreuz fungiert schon seit vielen Jahren der ehemalige Kommandant des TÜPL Seetal Oberst Dieter Allesch.